Ein Pfleger erzählt: 'Die Covid-Patienten haben panische Angst'

Es sind bisweilen junge Mütter, Familienväter, Leute, die mitten im Leben stehen, die heute auf den Intensivstationen liegen. Dramatisch ist der Moment, wenn ein Patient informiert wird, wenn er in den künstlichen Tiefschlaf versetzt werden muss.

12.04.2021 21:29:00

Es sind bisweilen junge Mütter, Familienväter, Leute, die mitten im Leben stehen, die heute auf den Intensivstationen liegen. Dramatisch ist der Moment, wenn ein Patient informiert wird, wenn er in den künstlichen Tiefschlaf versetzt werden muss.

Es sind bisweilen junge Mütter, Familienväter, Leute, die mitten im Leben stehen, die heute auf den Intensivstationen liegen. Dramatisch ist der Moment, wenn ein Patient informiert wird, wenn er in den künstlichen Tiefschlaf versetzt werden muss..

© (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)Es sind die Momente, die jeder Pfleger, der auf einer Covid-Intensivstation arbeitet, fürchtet. „Meistens geht es ganz schnell“, erzählt der 25-jährige Diplompfleger, der in einem Wiener Gemeindespital arbeitet. „Innerhalb weniger Stunden verschlechtert sich der Zustand so rapid, dass man den Patienten in einen künstlichen Tiefschlaf versetzen und intubieren muss.“ Diesem Schritt geht im Regelfall ein Gespräch mit dem Patienten voraus, das an Dramatik kaum zu überbieten ist.

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