Ein Milliardengrab in den Bergen

Die Kostenschätzungen für den Brenner-Basistunnel gehen ungebremst nach oben. Sinnvoller wird er dadurch trotzdem nicht. Ein teures Mahnmal für verfehlte EU-Eisenbahnpolitik.

24.09.2021 08:13:00

Die Kostenschätzungen für den Brenner-Basistunnel gehen ungebremst nach oben. Sinnvoller wird er dadurch trotzdem nicht. Ein teures Mahnmal für verfehlte EU-Eisenbahnpolitik.

Die Kostenschätzungen für den Brenner-Basistunnel gehen ungebremst nach oben. Sinnvoller wird er dadurch trotzdem nicht. Ein teures Mahnmal für verfehlte EU-Eisenbahnpolitik.

Und es wird trotzdem ein immer noch weitgehend sinnloses Bauwerk sein. Denn die Zulaufstrecken in Deutschland, die für die Kapazitätsauslastung gebraucht werden, sind noch nicht einmal richtig geplant und werden wohl frühestens gegen 2050, wenn überhaupt, fertig. Dagegen war ja der desaströse Bau des Berliner Hauptstadtflughafens BER ein Beispiel von geradezu atemberaubender Planungs- und Umsetzungseffizienz.

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Das Allerschlimmste: Selbst wenn die Zulaufstrecken fertig sind, wird das Milliardengrab an der italienischen Grenze seine vorgebliche Funktion, Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, nicht erfüllen können. Das Problem der europäischen Eisenbahnen ist nämlich weniger die – natürlich auch in vielen Punkten verbesserungswürdige – Schieneninfrastruktur. Sondern vielmehr die Organisation: Es gibt kein europäisches Eisenbahnsystem und die Staatsbahnen und ihre ministeriellen Eigentümervertreter achten penibel darauf, dass das auch so bleibt.

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Das ist ein sehr peinlicher Artikel für eine Zeitung

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