Ein Jahr Corona: Das leere Wien in Bildern - vom Boden und von oben

Ein Jahr Corona: Das leere Wien in Bildern - vom Boden und von oben

19.03.2021 18:05:00

Ein Jahr Corona: Das leere Wien in Bildern - vom Boden und von oben

Fotograf und Wien-Auskenner Christian Fürthner hat die Stadt im ersten Lockdown dokumentiert – und ist dabei dem speziellen Rhythmus der abgelichteten Orte gefolgt.

© Bild: Christian FürthnerDer Stephansplatz mit Dom und Haas-Haus. © Bild: Christian FürthnerDer Augarten mit einem der Flaktürme. © Bild: Christian FürthnerOperngasse, Friedrichstraße und Karlsplatz. 

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© Bild: Christian FürthnerDer Brunnenmarkt in Ottakring. © Bild: Christian FürthnerDer Universitätsring im 1. Bezirk. © Bild: Christian FürthnerMittwoch, 11.28 UhrDie Dachterrasse des Lokals Wirr am Yppenplatz. 

Als er zu diesem Zweck auf dem Rathausplatz stand, begriff er langsam, dass er gerade etwas Historisches erlebte: „Der Rathausplatz wird gefühlt zehn bis 14 Tage im Jahr nicht bespielt und mit dem ersten Lockdown ist er dann über einen längeren Zeitraum einfach komplett leer gewesen“, sagt Fürthner. „Da ist dann eine Düsternis spürbar.“ headtopics.com

Ein paar Gehminuten weiter, an der leeren Kreuzung von Kohlmarkt und Graben, realisierte er es dann so richtig: „Es war Freitag gegen 13.30 Uhr. Normalerweise sind da alle unterwegs. Das war schon außergewöhnlich.“BuchtippsLockdownFür sein Fotoprojekt hat Christian Fürthner binnen vier Wochen 3.500 Bilder vom leeren Wien gemacht – am Boden und mit der Drohne. Geplant ist ein Fotobuch, derzeit sucht er einen Verlag. Eindrucksvolle Bilder von seinen Streifzügen durch die Stadt zeigt Fürthner auch auf seinem

. Wien für FortgeschritteneEinen Stadtführer für alle, die glauben, Wien eh schon zu kennen, hat Fürther mit der Autorin Ilse König herausgebracht: In liebevoll zusammengestellten Touren bringen sie die Leser an neue Lieblingsorte. (208 Seiten, Styria Verlag, 28 Euro)

Dieser Moment war die Initialzündung für Fürthners Fotoprojekt „Lockdown“. Bis April des Vorjahrs fotografierte er bekannte und weniger bekannte Flecken Wiens – vom Boden aus und mit der Drohne aus der Luft.An die 3.500 Fotos entstanden in dieser Zeit. Sobald ein Verlag gefunden ist, soll daraus ein Fotobuch werden.

Eigener PulsDie Bilder machte Fürthner ganz bewusst zu Zeiten, an denen die ausgewählten Orte sonst besonders belebt sind.Samstag, 12.28 Uhr: Riesenradplatz im Wurstelprater. © Bild: Christian Fürthner„An einem Dienstagnachmittag im Frühling kann man den Prater beschaulich erleben“, sagt Fürthner. „Am Wochenende diese Stille zu erleben, war einzigartig.“ headtopics.com

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Für jeden Ort gelten dabei andere Muster: „Jeder weiß, dass in der Rotenturmstraße wochentags zu Mittag viel los ist. Die Leute machen Mittagspause und gehen Einkaufen.“Donnerstag, 12.30 Uhr: Rotenturmstraße, Blick zum Kai. © Bild: Christian Fürthner

Dort um diese Uhrzeit allein zu sein, sei nur im Lockdown möglich gewesen.HoffotografIn welchem Rhythmus die unterschiedlichen Ecken Wiens ticken, weiß Fürthner deshalb so gut, weil er die Stadt schon lange beobachtet. Weiterlesen: KURIER »