Ein deutsches „Impfpflicht-Versprechen“ und das Beispiel Österreich

12.01.2022 10:20:00

Die deutsche Impfpflicht verzögert sich nicht nur wegen des Karnevals. Die Regierung will eine offene parlamentarische Debatte führen. Österreich taugt kaum als Vorbild.

Die deutsche Impfpflicht verzögert sich nicht nur wegen des Karnevals. Die Regierung will eine offene parlamentarische Debatte führen. Österreich taugt kaum als Vorbild.

Die deutsche Impfpflicht verzögert sich nicht nur wegen des Karnevals. Die Regierung will eine offene parlamentarische Debatte führen. Österreich taugt kaum als Vorbild.

Dass der österreichische Kanzler sich in einer Skihütte fotografieren ließ, interessierte auch manche deutsche Medien.Am Montag endete die Begutachtungsfrist für die Impfpflicht.Es kommt selten vor, dass sich Mario Draghi der Öffentlichkeit stellt.Foto: APA/GEORG HOCHMUTH Die Regierungsspitzen demonstrieren Standhaftigkeit: Ja, die Impfpflicht werde eingeführt, versichern Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) abwechselnd – und zwar nicht irgendwann, sondern zum anvisierten Termin Anfang Februar.

Es sei ihnen nachgesehen, ein ähnliches Foto ihres Bundeskanzlers werden sie wohl nie in die Hände bekommen.Das liegt zum einen daran, dass Olaf Scholz weder als begeisterter Skifahrer noch als besonders leutselig gilt.1.Zum anderen sagt man dem Norddeutschen nach, er sei einer, der alles unter Kontrolle haben will.Draghi hat viel zu tun, aber seine Reserviertheit soll auch das Bild stärken, das sich Italien über Monate hinweg von seinem Regierungschef gemalt hat.Ein Schnappschuss einer Bierrunde aus dem Urlaub mitten in der Pandemie mag nicht verwerflich sein, wenn alle Regeln eingehalten wurden.November auf die Impfpflicht verständigt.Er kann aber dennoch ein Eigenleben entwickeln.B.

So wie Fernseh-Interviews.Parteichefin Pamela Rendi-Wagner ist zwar immer noch dafür, ihr wichtigster Gegenspieler, der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, ist aber schon umgeschwenkt: Er führt den enormen Verwaltungsaufwand als Gegenargument ins Treffen und plädiert für eine indirekte Impfpflicht, indem PCR-Tests für Ungeimpfte kostenpflichtig werden.Diese gilt allgemein für Über-50-Jährige seit 5.Eines beschäftigt den deutschen Kanzler gerade.Am 30.Der Salzburger SPÖ-Chef David Egger spricht von „handwerklichem Pfusch“, dem er im Bundesrat seine Zustimmung verweigern werde.November 2021 wurde Scholz im ZDF gefragt , ab wann eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland gelten könnte.Lachen auf Draghis Lippen und im Presse-Saal des Palazzo Chigi unter den Journalisten.Er sagte: „Die muss zu einem Zeitpunkt kommen, wo auch jeder, der jetzt sich entschließt, sich impfen zu lassen und bisher nicht geimpft ist, zwei Impfungen realistisch bekommen haben kann.

Deshalb, finde ich, wäre es richtig, wenn sie für alle gilt, ab Anfang Februar, Anfang März“.Darin ließe sich der Versuch erkennen, der Bevölkerung zu kommunizieren, niemand werde von der so umstrittenen Maßnahme überrascht und es gäbe genug Zeit, sich zu impfen.Meist gelesen.Im November diskutierte das Land noch, ob überhaupt genug Impfstoff für alle im Lager ist.Zum „Das Wichtigste des Tages“ Newsletter Der einzigartige Journalismus der Presse.Jeden Tag.

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