Durchbruch bei Verteilung von Bootsflüchtlingen?

Deutschland, Frankreich, Italien und Malta haben sich auf ein Notfallsystem zur Verteilung aus Seenot geretteter Migranten geeinigt.

23.09.2019 19:30:00

Deutschland, Frankreich, Italien und Malta haben sich auf ein Notfallsystem zur Verteilung aus Seenot geretteter Migranten geeinigt.

Die Innenminister von Deutschland, Frankreich, Italien und Malta haben sich auf einen vorläufigen Verteilungsmechanismus von Flüchtlingen im ...

(Bild: AP)Die Innenminister von Deutschland, Frankreich, Italien und Malta haben sich auf einen vorläufigen Verteilungsmechanismus von Flüchtlingen im zentralen Mittelmeer geeinigt. „Wir haben Regelungen für einen temporären Notfallmechanismus gefunden, die Italien und Malta helfen“, zeigte sich der deutsche Innenminister Horst Seehofer am Montag nach dem Treffen mit seinen Ressortkollegen auf Malta „hochzufrieden“.

Spitäler am Limit, Experten fordern neuen Lockdown Blaha vs. Schellhorn: Soll der Staat krisengebeutelte Unternehmen als Investor retten? WKÖ reagiert auf Kritik: 'Es kann zweckmäßig sein, Kosten für Golfklubs zu übernehmen'

Artikel teilen0DruckenBei den Gesprächen, an denen auch EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos und die finnische Innenministerin Maria Ohisalo teilnahmen, ging es um eine Grundsatzeinigung dazu, wie Bootsmigranten aus dem zentralen Mittelmeer künftig auf EU-Staaten verteilt werden. Damit soll verhindert werden, dass jedes Mal, wenn ein Schiff Flüchtlinge an Bord nimmt, langwierige Verhandlungen darüber beginnen, welcher Staat sie aufnimmt.

Crewmitglieder des NGO-Schiffs Ocean Viking bei der Rettung von Migranten in einem Schlauchboot(Bild: APA/AFP/Anne CHAON)Denn bisher sitzen gerettete Migranten teils wochenlang an Bord ziviler Rettungsschiffe fest, weil die Regierungen in Rom und Valletta den Hilfsorganisationen die Einfahrt in ihre Häfen verbieten. Sie fordern, dass andere EU-Staaten vorher zusagen, ihnen die Migranten abzunehmen. Dann erst sind sie bereit, ihre Häfen zu öffnen. headtopics.com

Übernehmen Deutschland und Frankreich je ein Viertel?Seehofer hatte jüngst angekündigt, Deutschland könne bei einer Übergangslösungein Viertel der vor Italien Geretteten aufnehmen. Am Montag erklärte er auf Malta,Frankreich könnte ein weiteres Viertel übernehmen. Außerdem hätten Kroatien, Finnland, Irland, Litauen, Luxemburg und Portugal ihre Beteiligung zugesagt.

Seehofer nach dem Treffen mit seinen Ressortkollegen(Bild: AFP)Entscheidender EU-Innenminister-Gipfel im OktoberFür eine derartige Zusammenarbeit seien nun „klare Vorgaben für die Verfahren“ und „klare Fristen“ für die Verteilung der Flüchtlinge erarbeitet worden, so Seehofer. Über die genaue Höhe der Verteilungsquoten müsse noch diskutiert werden, weil sie von der Zahl der beteiligten EU-Länder abhänge. Die Frage soll bei einem EU-Innenministertreffen am 8. Oktober abschließend geklärt werden.

Altkanzler Kurz befürchtet neue FlüchtlingswelleIm Vorfeld des Treffens auf Malta hatte Österreichs Altkanzler Sebastian Kurz. „Da braut sich was zusammen“, so die Warnung des ÖVP-Chefs. Weiterlesen: Kronen Zeitung »

Bibel - Thomas Brezinas Glaubensbekenntnis in Versen

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Europa wird zerstört und das bewusst von D und Fr. In Portugal bleibt niemand usw. Ich will den Auxit! Was die unter sich verteilen ist ihre Sache.

Menschrechtler fordern rasche Aufnahme von Bootsflüchtlingen - derStandard.atDie Linken melden sich wieder zu Wort und fordern eine rasche Aufnahme von Migranten die per Wassertaxi von Libyen angeschleppt werden.Auf was hinauf soll Europa diese Wirtschaftsmigranten aufnehmen? Die gehören nach der Rettung an der libyschen Küste sofort wieder zurückgeführt. Menschenrechtler stellen Forderungen, mitten im Ablauf der Tragödie. Es wäre sinnvoll, die Ursache der Völkerwanderung, schon in den Herkunftsländern zu bekämpfen. Eventuell die Regime in den Herkunftsländern, die Superreich sind, boykottieren.

Seenotrettung : Vier EU-Staaten einigten sich auf NotfallsystemDeutschland, Frankreich, Italien und Malta haben sich offenbar auf eine künftige Verteilung von Migranten geeinigt, die in Seenot geraten und gerettet wurden.

Migranten-Verteilung: Kurz sieht EU auf falschem WegVier EU-Innenminister beraten auf Malta, wie die EU mit auf NGO-Schiffen ankommenden Migranten umgehen soll bis die neue Kommission ihr Amt antritt. ÖVP-Chef Kurz warnt vor „offenen Häfen“. 2015 hatte ER noch andere meinung. als stimmung zu schwanken begann situationselastisch mainstream gesurft und nach rechts abgebogen. Nur ein kleiner Prozentsatz sieht die EUDSSR am richtigen Weg, da muss man nicht Kurz heissen!

Tausende bei Demo in Wien gegen Neuauflage von Türkis-Blau - derStandard.atWeiss wählen ! Das Traurige ist, sie sollten lieber darüber reden, was sie wollen, statt ständig Werbung dafür zu machen, was sie angeblich nicht wollen! 🙈

Wiener FPÖ überprüft Straches SpesenabrechnungenLaut Medienberichten soll es Unregelmäßigkeiten in den Abrechnungen geben. Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt, die FPÖ dementiert... Unmöglich.. Auf Haiders Spuren, er hatte 1000 Euro pro Tag an Spesen!! Hat aber medienwirksam verlautbaren lassen, dass die FPÖ-Politiker max 60.000 ATS im Monat verdienen!

Deutsche Insolvenzverwalter erwarten mehr Pleiten in ReisebrancheUm Kunden gegen die Folgen von Pleiten wie jener des Tourismuskonzerns Thomas Cook zu schützen, fordern die Insolvenzverwalter einen besseren Schutz bei Individualreisen.