Djokovic in Australien erneut inhaftiert

15.01.2022 10:15:00

Der serbische Tennis-Star Novak Djokovic ist in Australien erneut inhaftiert worden, weil er ohne Corona-Impfung eingereist ist.

Der serbische Tennis-Star Novak Djokovic ist in Australien erneut inhaftiert worden, weil er ohne Corona-Impfung eingereist ist.

MELBOURNE. Der serbische Tennis-Star Novak Djokovic ist in Australien erneut inhaftiert worden, weil er ohne Corona-Impfung eingereist ist.

3 MinDas teilten Djokovics Anwälte am Samstag mit, nachdem die australische Regierung sein Visum am Freitag ein zweites Mal für ungültig erklärt hatte. Der 34-Jährige will bei den Australian Open in Melbourne seinen 21. Grand-Slam-Sieg holen und damit einen neuen Rekord aufstellen.

Nach dem angekündigten Einspruch seiner Anwälte gegen die erneute Annullierung seines Visums für Australien soll nun eine Anhörung vor dem Bundesgericht am Sonntag Klarheit über eine Teilnahme des Serben bei den am Montag beginnenden Australian Open bringen. Das entschied Richter Anthony Kelly bei einer Anhörung am Freitag. Titelverteidiger Djokovic ist nach wie vor in der Auslosung und soll am Montag erstmals spielen.

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Djokovic in Australien vor Gerichtstermin erneut inhaftiertAnwälte des Serben bestätigten, dass der Tennisstar von Beamten der Einwanderungsbehörde festgenommen wurde Er wird ja wie ein Verbrecher behandelt. Das ist also das neue Normal? 🤔 Und Tschüss Besser er wäre Zuhause geblieben

Djokovic: Regierung annulliert Visum erneutIm Impf-Streit um den Tennis-Star Novak Djokovic hat die australische Regierung das Einreise-Visum des Serben erneut annulliert. Das erklärte das ... Man fragt sich, warum der Herr nicht einfach in Australien einen Antikörpertest macht! Damit kann in wenigen Stunden nachgewiesen werden, ob er mit Corona infiziert war! Aber vermutlich weiß er, das er nur ein negatives Ergebnis abliefern kann, und seine Zertifikate gefälscht Ein Don Qichotte, er meint er bekommt extra Würste! Ich begrüße es das solche Wichtigmacher in Schranken gewiesen werden!

Djokovic erneut inhaftiertDer serbische Tennis-Star ist in Australien erneut inhaftiert worden. Die Entscheidung, ob er im Land bleiben darf, soll am Sonntag fallen. Jeder andere Mensch der bei der Einreise in Australien derart lügt und offensichtlich getürkte Testergebnisse vorlegt wird sofort ausgewiesen und erhält mindestens drei Jahre Einreiseverbot. Warum sollte er anders behandelt werden? Sein Vater irrt er ist nicht Jesus.!

Bei Ausweisung: Drei Jahre keine Einreise für DjokovicAustraliens Einwanderungsminister Alex Hawke hob am Freitag das Visum von Tennis-Star Novak Djokovic auf. Der Serbe muss das Land verlassen.  Bezigoal Djokovic wehrt sich aber weiterhin dagegen... guenschl Einfach lächerlich Wahnsinn, ich habe dazu keine Worte, diese Welt ist Krank geworden, merkt ihr das nicht ihr verblödeten Schlafschafe was da abgeht. Die wollen allen die Freiheiten entziehen und ihr Gengespriten habt schon längst eure Freiheit verloren, aber ihr merkt es noch immer nicht

Djokovic wurde bereits von Trainingsliste entferntAm Freitag nahm Australiens Einwanderungsminister Alex Hawke sein Recht wahr, annullierte das Visum von Tennis-Star Novak Djokovic. 

Djokovic-Visum annulliert: Kein Leiberl für den DjokerNach der neuerlichen Annullierung seines Australien-Visums durch Einwanderungsminister Alex Hawke schöpft Novak Djokovic seine letzten Rechtsmittel aus Er hätte Colorpeople sein müssen

etwa  3 Min Das teilten Djokovics Anwälte am Samstag mit, nachdem die australische Regierung sein Visum am Freitag ein zweites Mal für ungültig erklärt hatte.Foto: imago images/Belga Der serbische Tennisstar Novak Djokovic ist in Australien erneut von Beamten der Einwanderungsbehörde festgenommen worden.Novak Djokvoic beim Training für die Australian Open am Freitag; das offizielle Statement über die erneute Annullierung seines Visums (kleines Bild) (Bild: APA/AFP/MARTIN KEEP) Im Impf-Streit um den Tennis-Star Novak Djokovic hat die australische Regierung das Einreise-Visum des Serben erneut annulliert.Philipp Albrechtsberger Diplomatische Spannungen Ungeachtet dessen sorgt der Fall Djokovic weltweit für Diskussionen und sogar auch für diplomatische Spannungen zwischen Australien und Serbien.

Der 34-Jährige will bei den Australian Open in Melbourne seinen 21. Grand-Slam-Sieg holen und damit einen neuen Rekord aufstellen. Willkommen bei DER STANDARD Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Nach dem angekündigten Einspruch seiner Anwälte gegen die erneute Annullierung seines Visums für Australien soll nun eine Anhörung vor dem Bundesgericht am Sonntag Klarheit über eine Teilnahme des Serben bei den am Montag beginnenden Australian Open bringen. Damit droht dem 20-maligen Grand-Slam-Turniersieger erneut die Ausweisung. Das entschied Richter Anthony Kelly bei einer Anhörung am Freitag. Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Titelverteidiger Djokovic ist nach wie vor in der Auslosung und soll am Montag erstmals spielen. Und das in einem Land, das täglich 150.

Bis dahin darf Djokovic nicht abgeschoben werden.B. „Heute habe ich von meinem Recht, das Visum von Herr Novak Djokovic für ungültig zu erklären, Gebrauch gemacht“, so Hawke in einer Erklärung, „und zwar auf der Basis, dass es im öffentlichen Interesse ist, so zu handeln. Für den Weltranglisten-Ersten ist zudem am Samstag um 8.00 Uhr Ortszeit eine Anhörung bei der Einwanderungsbehörde anberaumt. Sie haben ein PUR-Abo?. Anschließend kann er von 10. Die Nummer eins der Weltrangliste trainierte unterdessen früh am Tag, statt wie geplant erst am Nachmittag.00 Uhr bis 14."und"informer.

00 Uhr mit seinen Anwälten den Gerichtstermin am Sonntag vorbereiten. Bis dahin muss er nicht in Abschiebehaft. Das Visum des ungeimpften Djokovic war zuvor in einer persönlichen Entscheidung von Einwanderungsminister Alex Hawke ein zweites Mal für ungültig erklärt worden. Dies sei gut begründet und"im öffentlichen Interesse", hatte der Minister mitgeteilt. Djokovic ist nicht gegen das Coronavirus geimpft und deswegen eine umstrittene Person in dem Land, das seit Beginn der Pandemie harte Regeln aufgestellt hat. Doch den Serben habe man in ihrer Geschichte"Würde und Stolz nicht zu nehmen vermocht".

Djokovics Anwalt Nicholas Wood kündigte umgehend einen Einspruch gegen die Entscheidung an und drängte darauf, keine Zeit zu verlieren."Jede Minute, bevor das Turnier am Montag beginnt, ist kostbar", sagte Wood bei der Anhörung vor Richter Anthony Kelly. Zugleich kritisierte der Jurist, dass die Entscheidung"irrational" und unverhältnismäßig gewesen sei. Richter Kelly war bereits mit dem Fall befasst und hatte am Montag wegen eines Formfehlers der Behörden zugunsten von Djokovic entschieden, nachdem dem 34-Jährigen zunächst die Einreise in Melbourne verweigert worden war. Zuvor hatte der Immigrationsminister Hawke nach vier Tagen seine Entscheidung verlautbart. In der Auslosung auf der Website ist Titelverteidiger Djokovic auch nach wie vor als Nummer 1 ganz oben angeführt.

"Heute habe ich von meinem Recht, das Visa von Herrn Novak Djokovic für ungültig zu erklären, Gebrauch gemacht", so Hawke in einer Erklärung,"und zwar auf der Basis, dass es im öffentlichen Interesse ist, so zu handeln." Er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und sorgfältig alle Unterlagen geprüft, die ihm die Immigrationsbehörden, der australische Grenzschutz und Djokovic vorlegten. Bei ihrer Entscheidung weiß die Regierung allerdings die große Mehrheit der Australier hinter sich: Einer Umfrage der Mediengruppe News Corp zufolge befürworten 83 Prozent der Befragten den Versuch, Djokovic wieder des Landes zu verweisen. Die Impfquote in Australien liegt bei 91 Prozent, viele Menschen sind über Ausnahmen für Ungeimpfte empört. Sie hatten sich zudem in der Pandemie massiv einschränken müssen, als sie den weltweit längsten Lockdown über sich ergehen lassen mussten.

Zuletzt stieg die Zahl der Neuinfizierten wieder stark an. Ungeachtet dessen sorgt der Fall Djokovic weltweit für Diskussionen und sogar auch für diplomatische Spannungen zwischen Australien und Serbien. Zudem nahm die weltweite Debatte über Rechte für Ungeimpfte an Fahrt auf. Djokovic gilt als Impfskeptiker. Die ersten Reaktionen von serbischen Medien spiegeln die aufgeheizte Stimmung wider.

"Unglaublich, was der (australische) Minister als Begründung angibt: die öffentliche Gesundheit und das Gemeinwohl. Und das in einem Land, das täglich 150.000 Neuinfektionen hat!", schrieb"telegraf.rs" und befand:"Das ist verrückt!"."Die Verfolgung des Novak", schrieb"blic.

rs."und"informer.rs" sah in einer Karikatur einer australischen Zeitung gar als Beleg für"Lynchstimmung". Rückendeckung bekam Djokovic auch vom serbischen Präsidenten."Die Angriffe und der Druck auf Novak Djokovic, einen Bürger Serbiens, sind für mich unverständlich", sagte Aleksandar Vucic in einer Ansprache, die er am Freitag auf Instagram veröffentlichte.

Er beklagte dabei auch den"Druck, dem Serbien ausgesetzt" sei. Doch den Serben habe man in ihrer Geschichte"Würde und Stolz nicht zu nehmen vermocht". Seine Ansprache schloss der Präsident mit den Worten:"Es lebe Serbien! Novak, Serbien ist mit dir!" Zu keiner Reaktion sahen sich bisher die Veranstalter der am Montag beginnenden Australian Open veranlasst. In der Auslosung auf der Website ist Titelverteidiger Djokovic auch nach wie vor als Nummer 1 ganz oben angeführt. Man wird wohl zuwarten, bis Djokovic alle Rechtsmittel ausgeschöpft hat.

Bleibt die Entscheidung aufrecht, dann wird der als Nummer 5 gesetzte Russe Andrej Rublew den Platz von Djokovic einnehmen und ein Lucky Loser aus der Qualifikation ins Feld aufrücken. In der Jagd nach dem Major-Rekord von 21 Titeln verbliebe somit nur noch Rafael Nadal im Feld. Ein Nichtantreten von Djokovic könnte aber auch nachhaltige Auswirkungen auf die Weltrangliste haben: Falls Daniil Medwedew oder Alexander Zverev das Turnier gewinnen, würde der"Djoker" die Nummer-1-Position im ATP-Ranking verlieren. Ganz unabhängig vom Ausgang der Melbourne-Saga wird auch der Rest des Tennis-Jahres für Djokovic zur Herausforderung, wenn er weiter ungeimpft bleibt. Es ist zumindest nicht unwahrscheinlich, dass auch andere Tennis-Veranstalter dem Beispiel Australiens folgen werden und nur geimpfte Spielerinnen und Spieler zulassen.

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