Dieses Dorf hat niedrigste Impfquote Österreichs

„Krone“-Lokalaugenschein: Die Gemeinde Stall im Kärntner Mölltal verzeichnet mit 46 Prozent die niedrigste Impfquote Österreichs.

Österreich, Bernhard Kleinsasser

23.01.2022 09:32:00

„Krone“-Lokalaugenschein: Die Gemeinde Stall im Kärntner Mölltal verzeichnet mit 46 Prozent die niedrigste Impfquote Österreich s.

Die Gemeinde Stall im Kärntner Mölltal verzeichnet mit 46 Prozent die niedrigste Impfquote Österreich s. Dafür gibt es mehrere Gründe - wie die ...

Kommentare„Unsere Bürger sind eben selbstbestimmt“(Bild: Rojsek-Wiedergut Uta)Gemeindearzt Bernhard Kleinsasser verwundert das kaum noch: „Ständig versuche ich, meine Patienten von der Notwendigkeit einer Immunisierung zu überzeugen. Wenn sie mir gegenüber sitzen, versprechen sie, sich bei der Rezeption für einen Stich anzumelden. Aber die meisten von ihnen verlassen dann die Praxis, ohne das zu tun.“ Obwohl Covid die Gegend schon mehrfach „überrollt“ hat und zahlreiche Personen in der Folge in Spitälern – und sogar auf Intensivstationen – behandelt werden mussten.

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Eine Gemeinde die der Angstmache der Krone den Mittelfinger zeigt. Bravo. Das heißt selbstbestimmt. Belegung der Intensivbetten derzeit unter 200. 👍💪 Dort wohnt der Hausverstand ihr Hetzer Naja dort will auch keiner hinfahren - gibts auch IQ Werte von dort ? An den Pranger mit jeden der sich nicht geimpft hat. Sofort jegliche Unterstützung für diese Gemeinde streichen. Die sollen ab sofort den Mücksteinischen Impf-Totalitarismus mit all seiner Härte spüren.

Todesfälle mit Corona: 0? ^^ Stall....ein 'kleines Schweden' in Österreich👍 und keine Übersterblichkeit. Weder wegen dem 'ach so tötlichen Virus', noch wegen der Impfung. Ein gutes Immunsystem und funktionierenter Hausverstand machts möglich👍👍❤ Na und? In Frankreich gibts 389.000 positiv getestete heute u. nix weiter. Die haben eine hohe Impfquote. Man erkennt weltweit, die Impfung gegen Alpha wirkt nicht bei Omicron, wo es sowieso keine schweren Verläufe gibt. Das ganze künstliche Kartenhaus wird zusammenbrechen

Gemeinde mehrheitlich ausgestorben. Oder? Ihr seid da etwas ganz Großem auf der Spur, liebe Krone.🤡🤪 👍

„Zuckerl“ für Angestellte kann Impfquote steigernUnternehmen mit niedriger Impfquote können diese durch einen Bonus noch steigern, sind Verhaltensökonomen des Instituts für Höhere Studien (IHS) ... Eure Almosen könnt ihr euch schenken… wer tatsächlich glaubt das sich die Menschen, die jetzt noch ohne Impfung sind, sich mit einem 100/200€ Gutschein umstimmen lassen, sollte besachwaltet werden.

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(Bild: Uta Rojsek-Wiedergut, Krone KREATIV) Die Gemeinde Stall im Kärntner Mölltal verzeichnet mit 46 Prozent die niedrigste Impfquote Österreichs. Dafür gibt es mehrere Gründe - wie die „Krone“ nun bei einem Lokalaugenschein in dem 1500-Seelen-Ort erfuhr. Artikel teilen Kommentare 0 Stall im Mölltal, im Westen Kärntens; eingebettet zwischen Gebirgsketten. Im Ortskern eine Kirche, drei Wirtshäuser, zwei Mini-Supermärkte, eine Postfiliale, ein Friseurgeschäft, ein paar Shops. Viele der knapp 1500 Menschen, die hier leben, sind Landwirte. Oder sie arbeiten in dem großen Holzwerk am Rande des Dorfs. Oder im Tunnelbau, in der Schweiz, in Deutschland - in Wochen-Schichten, um danach wieder in ihre Heimat zurückzukehren. „Unsere Bürger sind eben selbstbestimmt“ „Kaum jemand, der in Stall aufgewachsen ist, will von da ganz weg“, sagt Bürgermeister Peter Ebner (SPÖ), „das war immer so, und das wird immer so bleiben.“ Weil die Einwohner ein Dasein in der Natur schätzen, in ihrer „eigenen Welt“, in der sie „eine enorme Selbstbestimmtheit entwickelt haben“, die sie mitunter unzugänglich macht. Für Vorgaben, die anderswo gelten. Was mit Corona deutlich geworden ist: 46 Prozent, so die Impfquote in der Gemeinde, die niedrigste in Österreich. Bürgermeister Peter Ebner: „Nach meiner ersten Impfung im vergangenen Juli war ich sehr krank.“ (Bild: Rojsek-Wiedergut Uta) Das Vertrauen in die Vakzine scheint bei den Bürgern von Beginn an gering gewesen zu sein: Als etwa im vergangenen Sommer ein Bus mit 500 Impfdosen in den Ort kam, wurden nur 32 davon benötigt. Viele Einwohner hatten bereits Corona Gemeindearzt Bernhard Kleinsasser verwundert das kaum noch: „Ständig versuche ich, meine Patienten von der Notwendigkeit einer Immunisierung zu überzeugen. Wenn sie mir gegenüber sitzen, versprechen sie, sich bei der Rezeption für einen Stich anzumelden. Aber die meisten von ihnen verlassen dann die Praxis, ohne das zu tun.“ Obwohl Covid die Gegend schon mehrfach „überrollt“ hat und zahlreiche Personen in der Folge in Spitälern – und sogar auf Intensivstationen – behandelt werden mussten. Orts-Arzt Bernhard Kleinsasser: „Wenige hören auf meinen Rat.“ (Bild: Rojsek-Wiedergut Uta) Trotz dieses Wissens: Der Glaube daran, stärker als das Virus zu sein, bleibt. Wie bei einer Milchbäuerin, die hoch oben am Berg einen Hof bewirtschaftet: „Meine ganze Familie war Anfang 2021 positiv“, berichtet sie, „teils symptomlos, manche von uns hatten ein bisschen Husten und Schnupfen.“ „Wir haben gute Abwehrkräfte“ Als „Glück“ empfindet die 40-Jährige die milden Verläufe nicht, sondern eher als Beweis dafür, „dass gute Abwehrkräfte besser gegen die Krankheit wirken als eine Impfung – die uns bloß schwächen würde.“ Selbst Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hält die Frau für schädlich. Ihre elfjährige Tochter unterrichtet sie zu Hause: „Weil ich ihr aus gesundheitlichen Gründen nicht zumuten will, mehrere Stunden am Tag eine Maske zu tragen.“ Diese Bilderfolge hängt im Gemeindeamt: Sie zeigt die Staller, in früher Vergangenheit. (Bild: Rojsek-Wiedergut Uta) „Ich würde es nicht schaffen, Gästen den Eintritt zu verwehren“ Melanie Reichhold (52), die in Stall mit Tochter Lisa (20) ein Gasthaus betreibt, hat – „obwohl wir beide geimpft sind“ – Verständnis für solche Ansichten: „Jeder besitzt das Recht, über seinen Körper zu bestimmen. Diese Meinung haben fast alle Staller. Und darum gibt es bei uns auch kaum Zwistigkeiten zwischen Impfgegnern und -befürwortern.“ Ihr Lokal ist geschlossen, nicht nur wegen der durch die 2G-Regel stark verminderten Besucheranzahl. „Ich würde es emotional nicht schaffen“, sagt die Wirtin, „Gästen, die keinen Grünen Pass besitzen, den Eintritt zu verwehren.“ (Bild: Rojsek-Wiedergut Uta) „Sein und sein lassen ist unsere Devise“ „Sein und sein lassen, das ist unsere Devise“, betont der seit 25 Jahren amtierende – also offenkundig ziemlich beliebte – Bürgermeister, der vermutet, „dass ich wahrscheinlich ein wenig mitverantwortlich für die geringe Impfquote im Ort bin.“ Am 12. Juli 2021 habe er sich seinen ersten Stich setzen lassen, mit Johnson & Johnson. „Drei Wochen später wurde ich schwer krank, ich konnte kaum noch gehen.“ Kein Arzt hätte damals eine Erklärung für seine Beschwerden gefunden, er – und viele Staller – hegen daher den Verdacht, dass sie vielleicht durch die Vakzinierung ausgelöst wurden. Nun wütet Omikron in dem Ort Im halben Land sei mittlerweile sein „Schicksal“ bekannt: „Deshalb quillt mein Mail-Postfach über, mit Einladungen dazu, bei Demos Vorträge zu halten.“ Was Ebner aber „nicht machen wird“. Vor Kurzem ließ er sich jedenfalls nochmals immunisieren, mit Biontech/Pfizer: „Und es geht mir bestens.“ Pauline Penker (63): „Ich bin immunisiert - und froh darüber.“ (Bild: Rojsek-Wiedergut Uta) Zu einer Impfung überreden will er dennoch niemanden. Obgleich gerade Omikron in der Gemeinde wütet. Über 200 Menschen sollen sich bereits infiziert haben, Dutzende davon bei geheimen „Corona-Partys“ mit Erkrankten. Die Zahl der Symptomlosen: ungewiss. Denn die nächste Teststation ist 30 Kilometer entfernt. Martina Prewein