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Deutschland, Gericht

Dieser Mann soll 249.000 Straftaten begangen haben

Ein Mann soll in einem deutschen Bunker Server für den Drogenhandel betrieben haben. 2019 wurde das Gelände von Spezialeinheiten gestürmt.

19.10.2020 23:12:00

Ein Mall soll in einem deutschen Bunker Server für den Drogen handel betrieben haben. 2019 wurde das Gelände von Spezialeinheiten gestürmt.

Ein Mann soll in einem deutschen Bunker Server für den Drogen handel betrieben haben. 2019 wurde das Gelände von Spezialeinheiten gestürmt.

"Den acht Angeklagten, die im Bunker lebten, werden mehrere Vergehen vorgeworfen – unter anderem sollen sie in wechselnder Beteiligung Beihilfe zu Drogenhandel, Kreditkartenbetrug, Hehlerei und Sabotage geleistet haben. Auch wird ihnen die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Dabei geht es um mindestens 249.000 Straftaten.

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Im Fokus der Staatsanwaltschaft steht ein 60-jähriger Mann. Er hat die Bunkeranlage im Juni 2013 für 450.000 Euro gekauft und dann in den Räumlichkeiten das sogenannte Bulletproof-Hosting-Geschäft mit aufgebaut. Beim kugelsicheren Hosting laden Kunden oft sensibles oder illegales Material hoch. Die Daten sind in den meisten Fällen verschlüsselt. Der tatverdächtige Mann versprach auch, dass die Bunker-Server gegen"Wirbelstürme, Erdbeben, Flugzeugabstürze, (Atom-)Bomben und Überschwemmungen" geschützt seien.

Wie also fanden die deutschen Ermittler einen Weg, die Server zu infiltrieren? Die Cybercrime-Einheit des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz ermittelte knapp fünf Jahrelang, bevor es zum Zugriff kam. Die Ermittler ließen 16 Telefone abhören und schnitten ab Ende 2015 den Datenverkehr aus dem Cyberbunker mit. Etwa ein Zehntel des Internetverkehrs war nicht verschlüsselt. Daraus konnten die Behörden ableiten, dass im Bunker illegale Machenschaften vor sich gingen.

Website als LockvogelDie Ermittler ließ die Bunker-Crew mit einem simplen Trick in die Falle tappen: Sie erstellten kurzerhand eine eigene Darknet-Website. Das Angebot war dubios und illegal: ein Betrug mit Lottozahlen. Bezahlt wurde mit der Kryptowährung Bitcoin. Obwohl die Site täuschend echt aussah, funktionierte sie nicht. Sonst hätten sich die Behörden selbst strafbar gemacht.

Für eine Verurteilung reicht das nicht aus. Die Staatsanwaltschaft muss jetzt beweisen, dass die Angeklagten von den illegalen Machenschaften auf den Servern wussten oder sie sogar unterstützten."Der Knackpunkt ist das Providerprivileg", sagt der Oberstaatsanwalt Jörg Angerer in der

"Süddeutschen Zeitung". Denn nach der deutschen Gesetzgebung ist es rechtmäßig, eine Website zu hosten, die illegales Material enthält, solange der Hoster vom Inhalt keine Kenntnis hat und den Eigentümer der Website nicht aktiv beim illegalen Verhalten hilft."Wenn der Anbieter aber Kenntnis von kriminellen Geschäften hat, muss er aktiv werden", so Angerer.

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