Die gefährlichsten Orte der Welt für Helfer

Die gefährlichsten Orte der Welt für Helfer

19.8.2019

Die gefährlichsten Orte der Welt für Helfer

2018 wurden weltweit 399 Helfer der 'Caritas international' entführt, verletzt oder getötet. Die Organisation „Care“ meldet 2019 bereits 57 Tote aus den Reihen ihrer Mitarbeiter.

  19.08.2019 um 10:23 Der 19. August (heute, Montag) ist der internationale Tag der humanitären Hilfe. Ein Anlass für Hilfsorganisationen auf die Gefahren ihrer Arbeit und auf die schlechter werdenden Bedingungen für ihre Einsätze aufmerksam zu machen. Weltweit sollen nach Angaben der Hilfsorganisation „Care" seit Jahresbeginn bereits 57 Helfer bei ihrer Arbeit getötet worden sein. Allein 18 von ihnen starben bei Hilfseinsätzen in Syrien. Syrien ist zum dritten Mal in Folge für humanitäre Helfer der"tödlichste Ort der Welt". Afghanistan, Jemen, die Zentralafrikanische Republik und die Demokratische Republik Kongo zählten ebenfalls zu den gefährlichsten Ländern für die Arbeit von Hilfsorganisationen. Die Zahlen ermittelte Care den Angaben zufolge aus dem Projekt"Aid Worker Security Database". Vor allem einheimisches Personal werde immer öfter zur Zielscheibe von Gewalt, so Care unter Verweis auf einen neuen Bericht der Organisation"Humanitarian Outcomes". Frauen seien besonders gefährdet, demnach wurden in den vergangenen zehn Jahren 359 Nothelferinnen im Einsatz getötet. Für Frauen bestehe außerdem ein"ungleich höheres Risiko" für sexualisierte Gewalt. Die 10 gefährlichsten Orte für Nothelfer Todesfälle bei „Care“ seit 1. Jänner 2019 1. Syrien - Zwischenfälle*: 15 / Tote: 18 2. Afghanistan - Zwischenfälle: 7 / Tote: 7 3. DR Kongo - Zwischenfälle: 9 / Tote: 5 4. Jemen - Zwischenfälle: 6 / Tote: 5 5. Zentralafrikanische Republik - Zwischenfälle: 10 / Tote: 5 6. Nigeria - Zwischenfälle: 3 / Tote: 3 7. Südsudan - Zwischenfälle: 15 / Tote: 2 8. Somalia - Zwischenfälle: 4 / Tote 2 9. Palästinensische Gebiete: Zwischenfälle: 3 / Tote: 2 10. Mexiko - Zwischenfälle: 2 / Tote: 2 Zwischenfälle: Kidnapping, Angriffe u.a (Quelle: Aid Worker Security Database) Anzahl der Gewaltopfer steigt Auch die „Caritas international" sieht eine wachsende Gefährdung humanitärer Helfer. Weltweit wurden im Vorjahr 399 Helfer entführt, verletzt oder getötet. Das sind laut einer Statistik 86 Gewaltopfer mehr als 2017, wie das katholische Katastrophenhilfswerk letzte Woche laut Nachrichtenagentur „Kathpress“ mitteilte. Der Trend gefährde die Hilfe für notleidende Menschen, sagte Oliver Müller, der Leiter von Caritas international. Humanitäre Grundsätze würden von Kriegsparteien immer weniger respektiert. Eine Reihe von Gewalttaten folgten einer politischen oder ideologischen Agenda. In anderen Fällen wolle man sich unliebsamer Augenzeugen entledigen oder verspreche sich von Entführungen ein Geschäft, erklärte Müller die Hintergründe. Den Welttag der humanitären Hilfe am 19. August gibt es seit 2008. Warum gerade an diesem Tag? Fünf Jahre zuvor, am 19. August 2003, war das UN-Büro in Bagdad angegriffen worden. 22 Menschen starben, darunter auch der UN-Menschenrechtskommissar Sergio Vieira de Mello. (APA/Red.) Weiterlesen: Die Presse

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