Der tote Polizist am Kapitol war Trump-Fan

Der verstorbene Polizist wurde offenbar mit einem Feuerwehrlöscher traktiert. Er war, so offenbaren seine Profile in sozialen Medien, ein Anhänger des Noch-Präsidenten.

08.01.2021 17:18:00

Der verstorbene Polizist wurde offenbar mit einem Feuerwehrlöscher traktiert. Er war, so offenbaren seine Profile in sozialen Medien, ein Anhänger des Noch-Präsidenten.

Der verstorbene Polizist wurde offenbar mit einem Feuerwehrlöscher traktiert. Er war, so offenbaren seine Profile in sozialen Medien, ein Anhänger des Noch-Präsidenten.

Fünf ToteMit Sicknick steigt die Zahl der Toten, die die Tumulte am Kongress gefordert haben, nach vorläufigen Behörden-Angaben auf fünf. Eine Frau, Roseanne Boyland (34) aus Georgia, soll in der Menschenmenge überrannt worden sein. Benjamin Phillips (50) aus Pennsylvania habe einen Schlaganfall erlitten. Bei Kevin Greeson (55) aus Alabama sei Herzinfarkt die Todesursache gewesen. In allen Fällen ist nicht zweifelsfrei geklärt, ob die Opfer zur Gruppe der Eindringlinge gehörten. 

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Dazu wurde eine ausgewiesene Trump-Anhängerin bei dem Versuch innerhalb des Kapitols in einen sicherheitsrelevanten Bereich zu gelangen von einem Mitglied der „Capitol Police” durch einen Schuss in den Brustkorb getötet. Ashli Babbitt, eine Veteranin der Luftwaffe, wo sie 14 Jahre lang Dienst tat, ebenfalls mit Kriegseinsatzerfahrung, war aus San Diego/Kalifornien nach Washington gereist. Auftritte in sozialen Medien wiesen die 35-Jährige als extreme Trump-Anhängerin aus, die den angeblichen „Diebstahl” der Wahlsieges Trumps sühnen wollte und mit dem Verschwörungs-Kult QAnon verbunden war. 

Was Trump jetzt drohtDie Hintergründe des Zwischenfalls, der teilweise per Handy-Video festgehalten wurde, sind noch unbekannt. Augenzeugen aus der Gruppe der Eindringlinge sagten gegenüber US-Medien, der Schuss auf Babbitt sei unverhältnismäßig gewesen. Die Polizei in Washington verweist auf „intensive Ermittlungen” Der Beamte wurde, wie in solchen Fällen üblich, vorübergehend vom Dienst freigestellt.  headtopics.com

Insgesamt wurden nach Angaben der Behörden 50 Polizisten bei dem Groß-Einsatz verletzt, 15 mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Unterdessen hat die massive Kritik am „Total-Versagen” (Ex-Außenminister Colin Powell) der „Capitol Police” und anderer Institutionen zu ersten Personalentscheidungen geführt. Der Chef der Kapitol-Polizei, Steven Sund, wird sein Amt am 16. Januar abgeben. Sund wird unter anderem zur Last gelegt, den Einsatz mangelhaft vorbereitet zu haben, obwohl rechte Gruppierungen seit Wochen in sozialen Medien quasi zum Sturm auf den Kongress am 6. Januar aufgerufen hatten. 

© Bild: EPA/MICHAEL REYNOLDS Weiterlesen: KURIER »

ein feuerwehrlöscher? kann man damit nur die feuerwehr löschen oder geht der auch bei feuer? Was ist ein Feuerwehrlöscher Es ist so ein Wahnsinn