Der alte Kanzler als neuer Staatsverweigerer

Der ehemalige Kanzler Sebastian Kurz wechselt zu den Staatsverweigerern von oben. Und was machen seine ehemaligen Fans? Mehr in der Kolumne von @isoldecharim

16.01.2022 11:00:00

Der ehemalige Kanzler Sebastian Kurz wechselt zu den Staatsverweigerern von oben. Und was machen seine ehemaligen Fans? Mehr in der Kolumne von isoldecharim

Selbst für seine politischen Gegner ist der Abgang von Sebastian Kurz deprimierend. Nicht, dass er abgegangen ist, sondern wie. Und vor allem: wohin. Selbst im Abgang hat er einem noch die Freude verdorben.

Deprimierend aber ist der Abgang von Kurz auch, wenn man sich anschaut, wohin es ihn getrieben hat. Und da muss man sagen: Schlimmer hätte es nicht kommen können.Bei einem Oligarchen wie Peter Thiel anzuheuern ist wie das Bekenntnis zu jenem Autoritären, das man bei Kurz immer vermutet hatte. Dieses nachträgliche Licht auf seine Kanzlerschaft

  605 Wörter    

Weiterlesen: @falter_at »

IsoldeCharim Es ist nicht die Aufgabe des Herrn Kurz, Ihnen Freude zu bereiten, Frau Charim. Er trifft für sich seine Entscheidungen, die Kinderbetreuung ist ohnehin seine Privatangelegenheit. Kurz ist Privatmann, das alles geht Sie eigentlich nichts an. IsoldeCharim Absolute Leseempfehlung!!! IsoldeCharim Ich weiß eh, es wär schon auch wichtig, aber ich hab so überhaupt keine Lust mehr über Kurz etwas zu lesen/Bilder von ihm zu sehen.

IsoldeCharim Das Chameleon...- Hauptsache rechtslastig...

Handball-EM: Der harte Boden der RealitätFür Österreichs Männer begann die Endrunde mit einer Enttäuschung, gegen coronageplagte Polen verlor das Nationalteam deutlich. Dass die mannschaftsinterne Blase bislang hielt, ist ein schwacher Trost.

Leichtes nächtliches Erdbeben der Stärke 2,9 bei Aschach an der Donau | laumat|atASCHACH AN DER DONAU. In Oberösterreich hat es in der Nacht auf Samstag ein leichtes Erdbeben gegeben. Das Epizentrum des Erdbebens der Stärke 2,9 auf der Richterskala lag in Aschach an der Donau (Bezirk Eferding).

Der unaufhaltbare Abstieg der Republikaner zur Trump-ParteiGrand Old Party in Geiselhaft des Ex-Präsidenten: Er bestimmt die Agenda und drängt Abweichler an den Rand.

Die jetzigen Versorgungsprobleme sind nur Vorboten der ZukunftDie Pandemie und die von ihr ausgelösten Logistikprobleme werden wieder vorübergehen. Der Klimawandel und seine Dauerfolgen werden bleiben. Keine Sorge, die Erde wird auch sicher bleiben!

Vater, der gemeinsam mit Tochter von Zug erfasst wurde, schon 2018 verurteiltDer Mann soll zuvor mit Tod der Tochter gedroht haben, um Lebensgefährtin zu Fortsetzung der Beziehung zu drängen Seit wann brechen Medien dieses Tabu und berichten über Suizide? Habt's nichts Anderes zum Schreiben?

Zoff wegen der Antipoden: Wer ist für Djoković?Darf man einen Top-Tennisspieler vom Geschäft abhalten? Das wäre ja so, als ob man Skilehrer am Besuch einer Berg-Disco hinderte. Ganz Österreich ist vom Geschäft abgehalten worden! Regeln sind eben Regeln! Wir sollten uns um andere Dinge Sorgen machen!

Da war zum einen seine Rücktrittsrede mit ihrer herzerwärmenden Freude über sein neugeborenes Kind. Diese Freude weicht jetzt einem Leben, in dem zum Windelwechseln weder Zeit noch Platz sein wird. Das mag seine persönliche Entscheidung sein. Uns aber bleibt der schale Geschmack: Das, was uns rühren sollte - die Vaterfreuden -, erweist sich jetzt als schamloses Ausnutzen einer Menschlichkeit, die nicht die seine ist. Ein Surrogat von Menschlichkeit. Deprimierend aber ist der Abgang von Kurz auch, wenn man sich anschaut, wohin es ihn getrieben hat. Und da muss man sagen: Schlimmer hätte es nicht kommen können. Bei einem Oligarchen wie Peter Thiel anzuheuern ist wie das Bekenntnis zu jenem Autoritären, das man bei Kurz immer vermutet hatte. Dieses nachträgliche Licht auf seine Kanzlerschaft   605 Wörter       3 Minuten