Debatte um Impfpflicht-Gesetzesentwurf: Angst reicht nicht für ein Attest

08.12.2021 09:30:00

Sollen niedergelassene Medizinerinnen und Mediziner, etwa Psychiaterinnen und Psychiater, per Attest von der Corona-Impfpflicht befreien dürfen?

Sollen niedergelassene Medizinerinnen und Mediziner, etwa Psychiaterinnen und Psychiater, per Attest von der Corona-Impfpflicht befreien dürfen?

Sollen niedergelassene Medizinerinnen und Mediziner, etwa Psychiaterinnen und Psychiater, per Attest von der Corona-Impfpflicht befreien dürfen?

mail pocket Der Gesetzesentwurf zur Corona-Impfpflicht schlägt Wellen.Impfpflicht: 600 Euro Strafe für Verweigerer, Geld geht an Spitäler Die Ärztekammer kann nicht jedes Attest kontrollieren und auch in der Ärzteschaft gibt es Corona-Skeptiker: Ein Allgemeinmediziner in Bad Aussee stellte vergangenes Jahr etwa Online-Atteste aus, die Maskenverweigerer von der Maskenpflicht „befreiten“.Wir würden Ihnen hier gerne eine Login-Möglichkeit anzeigen.mail pocket Vergangene Woche wurde im Bundesrat eine Maßnahme abgesegnet, die international bereits Erfolge gezeigt hat: Briefe an alle bisher Ungeimpften mit Informationen über die Corona-Schutzimpfung und einem konkreten Impftermin.

Mit besonderem Interesse wird jene Passage beäugt, die regeln soll, welche Ärztinnen und Ärzte künftig davon entbinden dürfen.Geplant scheint derzeit, dass neben Allgemeinmedizinern unter anderem auch Psychiaterinnen und Psychiater eine solche Befreiung ausstellen dürfen.“ Sollte diese Prüfung ergeben, dass der Arzt wider besseres Wissen gehandelt hat, kann das zu einem Berufsverbot führen – wie beim genannten Herrn in Bad Aussee.Bei der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (ÖGPP) zeigt man sich angesichts der anvisierten Regelung zurückhaltend.at Ihrer Whitelist hinzu Hier können Sie sich für Ihr Kleine Zeitung-Benutzerkonto anmelden oder neu registrieren."Grundsätzlich kann jeder Facharzt ein Attest schreiben", schickt Christa Rados, Leiterin der Psychiatrie am LKH Villach und Vorstandsmitglied der ÖGPP, voraus.Zur Debatte soll etwa gestanden sein, ob nur Amtsärzte die Bestätigungen über das Vorliegen eines Ausnahmegrundes ausstellen können sollen."Die Frage ist, was dann damit passiert – ob man damit beispielsweise noch zur Prüfung zum Amtsarzt muss.Wer sich aus ELGA abmeldet, entgeht folglich in weiterer Folge auch den Impfbrief und vielleicht sogar der Impfpflicht, so die Logik der Impfgegner.

" Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres formuliert es am Dienstag im Mittagsjournal auf Ö1 deutlicher:"Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, wenn jeder niedergelassene Arzt eine Impf-Befreiung ausstellen kann.Besprochen worden sein soll auch, ob man die Diagnosen, die eine Befreiung von der Impfpflicht rechtfertigen, explizit im Gesetz aufzulisten.(„Piano“)." Die Ausstellung von Impf-Befreiungsattesten gehöre"in die Hände von Amtsärzten",.Denkbar sei auch, dass Chefärzte der Krankenkassen entsprechende Atteste ausstellen.Auch andere Fragen sind offen.Wichtig sei jedenfalls, klar zu definieren, wer sich nicht impfen lassen darf.Die Datenschutzinformation von Kleine Zeitung können Sie.Christa Rados ist Leiterin der Psychiatrie am LKH Villach.Laut Arbeitsminister Martin Kocher soll sie"aller Voraussicht nach keine ganz spezifischen arbeitsrechtlichen Konsequenzen" haben.Wie so häufig, werden also über Telegram und andere einschlägige Kanäle Fake News verbreitet.

© Bild: Kabeg/Helge Bauer Zuständigkeit klären Georg Psota, Psychiater und Chefarzt der Psychosozialen Dienste in Wien (PSD), glaubt nicht, dass Menschen mit relevanten psychischen Erkrankungen bald die Ordinationen stürmen.Vielmehr könnten Impfgegner versuchen, über Psychiaterinnen und Psychiater an ein Attest zu gelangen.Bürokratischer Aufwand Debattiert wird gegenwärtig auch, ob und wie die österreichische Gesundheitsbürokratie den Aufwand rund um die Impfpflicht stemmen können wird."Wir machen die Erfahrung, dass Menschen mit verschiedensten psychischen Erkrankungen die Impfung nicht nur gut, sondern exzellent annehmen.Das beobachten wir beim PSD und hören es auch aus anderen Einrichtungen.Immerhin gebe es mehrere Hunderttausend Ungeimpfte." Georg Psota ist Psychiater und Chefarzt der Psychosozialen Dienste in Wien (PSD).Am 1.

© Bild: APA/GEORG HOCHMUTH / GEORG HOCHMUTH Angst ist kein Grund Psychische Erkrankungen seien laut Rados und Psota ohnehin kein Ausschlussgrund für eine Impfung.Die Impfpflicht soll ab 1."Es gibt bei keinem der zugelassenen Impfstoffe Daten, die belegen, dass eine psychische Erkrankung gegen eine Verabreichung spricht", präzisiert Rados.Gefühle von Unbehagen seien zweifelsfrei unangenehm,"fallen aber nicht in das Fachgebiet der Psychiatrie".Für diese Woche wird der finale Gesetzesentwurf dazu erwartet.Nicht jeder, der Angst hat, sei psychisch krank, auch wenn es Krankheitsbilder gebe, bei denen Angstzustände vorherrschen.Rados:"Bei einer extrem ausgeprägten Nadelphobie stellt sich die Frage der Verhältnismäßigkeit, allerdings würde man hier den Weg der Begleitung einschlagen, um zu entlasten..000.

" Unterstützende Maßnahmen hält auch Psota für äußerst sinnvoll."Ich möchte nicht ausschließen, dass es ganz spezifische, sehr seltene Zustandsbilder geben kann, wo man im Extremfall vielleicht sogar von einer Immunisierung absehen und auf Strafen verzichten muss." Psychiatrische Zustände, die vorübergehend auftreten – etwa akute Suizidalität oder Psychosen – müssen laut Rados umgehend behandelt werden."Das gilt es zeitlich zu berücksichtigen." Risikogruppen Bei den allermeisten Patientinnen und Patienten herrsche keine Angst vor der Impfung vor, sondern vielmehr eine Angst vor Covid-19.Im Laufe des Jahres hatten sich aber rund 40.

"Oder, dass wegen der Pandemie bestimmte Behandlungen nicht mehr möglich sind", weiß Psota.Erwiesen ist inzwischen, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen eher schwere Verläufe erleiden.Sie seien daher besonders gut beraten, sich impfen zu lassen, betont Rados:"Man würde ihnen potenziell schaden, wenn man sie ausschließen würde." In Österreich ist bei der Versorgung psychisch kranker Menschen viel gelungen.Psota:"Sie wurden rasch nach Zulassung der ersten Impfstoffe priorisiert und waren froh, dass auf sie geschaut wurde – entsprechend dankbar haben sie das Angebot angenommen.

" Psota plädiert dafür,"auf Menschen, die schlicht und einfach sehr, sehr große Angst vor der Impfung haben", zuzugehen."Ich will die Impfangst nicht ins psychiatrische Eck stellen, aber ich halte viel davon, Personen, die sich sehr fürchten eine extra Einzelberatung zukommen zu lassen – oder sie in einem spezifischen Umfeld zu impfen, wo auf ihre Ängste Rücksicht genommen werden kann.Ich denke beispielsweise an Menschen mit Agoraphobie (Angst vor öffentlichen Plätzen, Anm.) , die sich zwar gerne impfen lassen, aber nicht in einer Impfstraße.Hier gilt es, individuelle Lösungen zu finden.

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Unbedingt nur Amtsärzte! So wenige wie möglich… sonst wird das ggf zur Draufgabe auch noch ein Geschäftszweig…. 🙄 ... der einzige Grund für diese 'Maßnahme': ... man möchte 'impfkritische' Ärzte 'ausschalten'! Tja, man hatte ja ca. 80 Jahre Zeit, um 'das DAMALS' zu 'verbessern'!!! 😉 Nein, auf keinen Fall. Amtsärzte und das reicht - sonst ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Ist traurig genug, dass man das so ssehen muss.

Nein hmmm, also Angst vor dieser 'Injektion', bei der es immer mehr 'Nebenwirkungen' gibt --- darf NICHT sein! Jedoch Angst vor diesem 'ach so tödlichen' Virus, bei dem ca. 99,8 % der Menschen 'überleben' --- auf jeden Fall! Nur die 'Jünger' selbst, merken noch immer nichts! 😉 Nein, dafür gibt es dir Amtsärzte

Natürlich nicht, warum auch? Sind ja keine Experten. Überhaupt würde ich das nur Amtsärzte machen lassen, damit es da kein Schlupfloch gibt Nein Nein, Amtsarzt! Nein.

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Welche Impfung ist das gleich wieder? Dritte/Vierte/Fünfte? Überblick verloren🙈 Ja und diese Atteste werden dann den Amts und Kontrollärzten zur endgültigen Entscheidung vorgelegt! Warum nicht gleich die ÖGK entscheidet und warum hier wieder vermeintliche Schlupflöcher hineingelegt werden bleibt ein Rätsel?

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