Darf der Arbeitgeber fragen, ob ich geimpft bin?

Darf der Arbeitgeber fragen, ob ich geimpft bin?

14.05.2021 23:10:00

Darf der Arbeitgeber fragen, ob ich geimpft bin?

Arbeitsrechtler Marhold warnt vor Kündigung bei Auskunftsverweigerung. Klare arbeitsrechtliche Regelung gefordert

pocketMuss ich meinem Arbeitgeber darüber Auskunft geben, ob ich mich gegen das Coronavirus habe impfen lassen? Diese Frage sorgt erneut für arbeitsrechtliche Debatten rund um die so genannte Fürsorgepflicht des Arbeitgebers. Laut Franz Marhold, Leiter des Institutes für Arbeits- und Sozialrecht der WU Wien, hat der Arbeitgeber ein gerechtfertigtes Interesse über die Infektionsgefahr, die von einem Arbeitnehmer ausgeht, informiert zu sein. Und er habe die Verantwortung, seine Mitarbeiter und Kunden zu schützen (Fürsorgepflicht). 

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Wer den Vorgesetzten über eine - dann doch nicht durchgeführte - Impfung anlügt, könnte nicht nur gekündigt, sondern bei besonderen Gefährdungslage auch entlassen werden, sagte Marhold imÖ1-Morgenjournal am Freitag. Der Arbeitgeber könne auch eine Impfung einfordern, eine Weigerung könne im Extremfall die Kündigung zur Folge haben. Allerdings erst dann, wenn alle anderen Möglichkeiten, wie Trennwände, Einzelbüro oder Homeoffice, ausgeschöpft seien.

AK:"Angstmacherei"Die Arbeiterkammer verweist darauf, dass es in Österreich für keine Berufsgruppe eine gesetzlich angeordnete Impfpflicht gibt. "Diese Angstmache ist völlig kontraproduktiv", meint Bianca Schrittwieser, Leiterin des AK Arbeitsrechts, Sie warnt davor, Druck in der Arbeitswelt aufzubauen.  Ein ausdrückliches Fragerecht des Arbeitgebers sei gesetzlich nicht verankert. Ob Arbeitnehmer Fragen zur Impfung beantworten müssen, hänge"von der konkreten Gefahrenquelle der jeweiligen Berufsgruppe und damit vom konkreten - nicht nur abstrakten - Interesse des Arbeitgebers an diesen Informationen ab", so Schrittwieser. headtopics.com

Eine Pflicht zur Offenlegung des Impfstatus wäre laut AK dann anzunehmen, wenn von einer Gefahr für das Leben und die Gesundheit von Personen, gegenüber denen das Unternehmen zum Schutz verpflichtet ist, (beispielsweise Kundinnen und Kunden oder Patientinnen und Patienten) auszugehen ist.

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Warum nicht,meine Antwort ist nein und bleibt auch nein. Fürsorgepflicht ist ja lieb. Dafür hat man bei der Impfung das Vorsorgeprinzip geopfert weil man jetzt auf Fürsorge macht. Ma ist das lieb. RenataMilanoIT1 🖕 Impfplicht per Hintertür, scheiß Querdenker, welche es schon vor Monaten prophezeit haben.

Fragen darf man alles ...... Antwort erwarten nicht immer 😂 Natürlich darf er fragen, aber ich muss ihm nicht antworten! Österreich Impfpflicht impfzwang coronalüge KurzMussWeg