Coronavirus: Österreich wird AstraZeneca weiter einsetzen

Während die Verbindung zwischen Impfung und dem Tod einer Geimpften in Wien immer noch unklar ist, wird mancherorts das Impfen mit dem AstraZeneca-Vakzin ausgesetzt. Oberösterreich will vorerst weiter impfen.

11.03.2021 20:40:00

Während die Verbindung zwischen Impfung und dem Tod einer Geimpften in Wien immer noch unklar ist, wird mancherorts das Impfen mit dem AstraZeneca-Vakzin ausgesetzt. Oberösterreich will vorerst weiter impfen.

Während die Verbindung zwischen Impfung und dem Tod einer Geimpften in Wien immer noch unklar ist, wird mancherorts das Impfen mit dem AstraZeneca-Vakzin ausgesetzt. Oberösterreich will vorerst weiter impfen.

Christine Haberlander(ÖVP) als Gesundheitslandesrätin Donnerstagnachmittag in Linz bekannt. In dieser ging es um einen Über- und einen Ausblick zu den Corona-Impfungen im Bundesland. Demnach sollte die"breite Bevölkerung" bis 30. Juni

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zumindest eine Erstimpfung erhalten haben.In Oberösterreich werde weiter mit AstraZeneca gerechnet,außer es gebe eine andere Entscheidung des Bundes. Vorerst gebe es keine Änderungen des Impfplanes, hieß es in der Pressekonferenz. Der Leiter des Salzkammergut-Klinikums und Mitglied im Krisenstab des Landes

Tilman Königswieserstellte fest, die Entscheidung in Dänemark sei einepolitische und keine medizinische. Die Nebenwirkungen von AstraZeneca lägen innerhalb der statischen Wahrscheinlichkeit. Es habe beidrei Millionen Impfungen in Europa insgesamt 22 embolische Reaktionen headtopics.com

gegeben. Die in Österreich aufgetretenen Fälle würden noch näher untersucht. Eingestanden wurde, dass es aufgrund der Medienberichte"jede Menge Rückfragen" zur Impfung gegeben habe.Impfbereitschaft groß, Skepsis auch

Königswieser berichtete, anfangs hätten zur Impfung vorgesehene Gruppen zurückhaltend auf Angebote reagiert. Als dann tatsächlich geimpft wurde, sei die Bereitschaft gestiegen. So hätten zuerst 55 Prozent des Personals in den Pflege- und Altenheimen Interesse gezeigt, nunmehr seien 62 Prozent geimpft, bei den Bewohnern seien es 76 Prozent. Vollimmunisiert seien vorerst rund 2.050 Ärzte im niedergelassenen Bereich, zumindest teilimmunisiert seien an die 22.000 arbeitende Personen sowie Hochrisikopatienten in den Krankenanstalten, ebenso fast 5.100 bei den Rettungsdiensten, über 4.500 Personen in Ordinationen sowie über 38.000 Über-80-Jährige. Auch für vollimmunisierte Bereiche sowie für neueingetretene Mitarbeiter und Bewohner im Bereich der Alten- und Pflegeheime werde es immer wieder Angebote geben.

Derzeit werden in OberösterreichHochrisikopatienten und ihre Angehörigengeimpft, ab kommender Woche bekommen auch die über 76,5-Jährigen Einladungen. Ende März sollen die Pädagogen im gesamten Bildungsbereich - von Kindergarten bis Matura - drankommen. 27.000 von 40.000 haben ihre Impfbereitschaft bekundet. Auch die Helfer von

Feuerwehr, Bergrettung und Wasserrettungsind vorgesehen. Gleichzeitig werden Impfstraßen mit dem Ziel eingerichtet, dass für die breite Bevölkerung pro Bezirk ein bis zwei zur Verfügung stehen sollen. Bisher haben sich"deutlich über 200.000" Oberösterreicher für eine Impfung angemeldet."Klingt nicht viel", sagte Königswieser, aber er geht allerdings davon aus, dass der Start dem Interesse einen"Boost" verleihen wird. Die Realisierung des Impfplanes mit zumindest Erstimpfungen bis 30. Juni für alle, die es wünschen, hänge jedoch von der Zahl der tatsächlich gelieferten Dosen ab. headtopics.com

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