Coronavirus - Infiziert! Und jetzt?

23.01.2022 10:06:00

Ein paar Fragen und Antworten, was im Fall einer vermuteten und tatsächlichen Omikron-Infektion zu tun ist.

Omikron

Infiziert! Und jetzt? In den kommenden Wochen werden sich Hunderttausende anstecken. Ein paar Fragen und Antworten, was im Fall einer vermuteten und tatsächlichen Omikron -Infektion zu tun ist. Von simonrosner -

Ein paar Fragen und Antworten, was im Fall einer vermuteten und tatsächlichen Omikron -Infektion zu tun ist.

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SimonRosner Wenn ihr schon eine Glaskugel habts...wann können wir das Ende der Pandemie erwarten? Oder: wann kommt die nächste Variante und was ist dann zu erwarten? SimonRosner Und habt ihr auch viel Geld von der Bundesregierung bekommen, um eure Pleitezeitung weiterhin zu finanzieren? Welche Lösung wurde ansonsten gefunden, um euere Zeitung vor der Einstellung zu retten?

Pandemiebewältigung mit Weitblick: Neun wichtige Fragen und Antworten zu Omikron Omikron verläuft seltener schwer. Zum Schutz der Spitäler ist das Impfen womöglich nicht mehr die wesentlichste Waffe. Auf dem Weg zurück in die Normalität aber sehr wohl. Wie kannst du es wagen?Das Schlimmste ist, dass keiner der Hersteller dieser mRNA-Impfstoffe auf Toxizität getestet wurde, und das Schlimmste ist, dass Sie junge Mensc.ich hoffe, Ihnen droht lebenslange Haft und offiziell mit unwirksamen Impfstoffen wie Hitler

Fragen und Antworten : Kontaktperson, Quarantäne, Freitesten: Das gilt seit heute in KärntenDas frühzeitige Freitesten ist ab sofort in Kärnten nicht mehr möglich. Wer als Kontaktperson eingestuft wird, muss zehn Tage in Absonderung. Aber wann ist man überhaupt eine Kontaktperson? Ist es eigentlich strafbar, Kontaktperson zu sein? Ich meine, ja: • Verstoß gegen die Impfpflicht • Verstoß gegen die Maskenpflicht

Impfwicht und Impfpflicht. Ein Stimmungsbild aus dem Parlament.FALTER-Herausgeber arminthurnher über die Impfpflicht und den Impfwicht im Parlament Seuchenkolumne ↓ Wir schicken euch Armin Thurnhers Seuchenkolumne direkt und kostenlos ins E-Mail Postfach. Hier gehts zur Anmeldung: arminthurnher Danke. Echte Labsal. – Wirklich Gelegenheit, auf breiter Front den Begriff der „Freiheit“ ideen- und politikgeschichtlich auseinanderzulegen. Zwischen ökonomischem Liberalismus und Menschenrechtskonvention. Dialektisch und nicht zur juristischen Figur erstarrt. arminthurnher mir scheint so: man konnte von der impfpflicht halten, was man wollte, als es alternativen gab. zu sagen, die regierung hat versagt, man hätte dies und das tun müssen, ist richtig und hilft doch nicht gegen die fünfte welle im herbst. impfpflicht nicht gut, aber last resort

„Superstore“ und „Die Discounter“: Die Welt ist ein SupermarktDie Frage drängt sich auf: Ist der Supermarkt der letzte Ort des sozialen Zusammenlebens? DieDiscounter Superstore dann war das alles ja gar nicht bill gates, sondern rewe

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Die Zahl der Infektionen bewegt sich Omikron-bedingt auf einem Niveau, das Österreich in dieser Pandemie noch nicht erlebt hat.mail pocket Von einer Welle kann eigentlich keine Rede mehr sein.Wir würden Ihnen hier gerne eine Login-Möglichkeit anzeigen.Verpassen Sie keine Seuchenkolumne und abonnieren Sie sie als Newsletter! Als erstes möchte ich mich bei Franz Grillparzer entschuldigen.

Die Impfung bietet keinen ausreichenden Infektionsschutz mehr, sehr wohl hilft sie nach wie vor gut vor schweren Erkrankungen. Dennoch stellt sich für derzeit rund 20. Weit über 20.000 bis 30.at Ihrer Whitelist hinzu Hier können Sie sich für Ihr Kleine Zeitung-Benutzerkonto anmelden oder neu registrieren.000 Menschen pro Tage die Frage: Und jetzt? Das gilt zudem auch für jene, die einen engen Kontakt mit einer infizierten Person hatten. Wer sich mit der hochinfektiösen Variante ansteckt, darf auf einen glimpflichen Verlauf hoffen. Ein paar Antworten, da in den kommenden Wochen mit hunderttausenden Infektionen zu rechnen sein wird. Erwartungsgemäß machte sich Impfwicht Kickl eingangs besonders wichtig.

\nAuf welche Symptome ist bei Omikron zu achten?\nCovid-19 offenbart seit Beginn der Pandemie ein breites Bouquet an Symptomen. Omikron könnte die gefährlichere Delta-Variante nachhaltig verdrängen. („Piano“). Die Allgemeinmedizinerin Susanne Rabady, die auch der Corona-Kommission angehört, beobachtete etwa, dass einige Patienten nur über Kreuzschmerzen klagten. Als spezifisch erwiesen sich der trockene Husten und der Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns. Forscher am Africa Health Research Institute konnten zeigen, dass Geimpfte mit Omikron-Durchbruch einen beträchtlichen Booster-Effekt beim Immunschutz erfahren. Gerade dieser ist bei der Omikron-Variante bisher nur selten beobachtet worden. Die Datenschutzinformation von Kleine Zeitung können Sie. 'Man sieht ein ein bisschen anderes klinisches Bild', sagt der Innsbrucker Infektiologe und Direktor der Uni-Klinik für Innere Medizin, Günter Weiss. Warum ist der Immunschutz nach durchgemachter Omikron-Infektion begrenzt? Es sei naheliegend, dass die vergleichsweise milden und kurzen Omikron-Verläufe eine mäßige Immunantwort provozieren, sagt der Infektiologe Herwig Kollaritsch. Der Protagonist Kurz ist mittlerweile in anderer Rolle auf anderen Kontinenten unterwegs, seine Komplizen sind entweder weg, oder sie werden wie er nicht zur Verantwortung gezogen, da mittlerweile Bundeskanzler, oder nicht mehr im Amt.

'Die Patienten klagen eher über die klassischen Beschwerden eines grippalen Infekts, wie rinnende Nase, Kopf- und Halsschmerzen und weniger über bronchitische Beschwerden.'\nPatienten im Spital zeigen zudem nicht so eine starke Lungenbeteiligung bei Omikron, berichtet Weiss. Sollte der Immunitätsstatus von Genesenen deswegen weiter limitiert werden? Wer lediglich genesen ist, genießt in Deutschland künftig nur mehr drei Monate lang Immunisierten-Rechte. Möglicherweise setze sich das Virus eher im Nasenrachenraum fest. Weiss verweist auch auf eine aktuelle Studie aus Kalifornien, wonach 52 Prozent weniger Patienten ins Spital mussten als bei der Delta-Variante, um 74 Prozent seltener auf einer Intensivstation landeten und die Patienten durchschnittlich auch um rund drei Tage kürzer im Spital blieben. Eine Verkürzung habe man im Nationalen Impfgremium (NIG) diskutiert:"Wir sehen dafür aber keine Veranlassung", sagt NIG-Mitglied Kollaritsch. Ob es Unterschiede bei den Symptomen zwischen Geimpften und Ungeimpften gibt, sei noch nicht untersucht, erklärt Weiss. ♣ Die Show des Impfwichts Kickl kann man verstehen, niemals billigen.

\nWas tun nach Kontakt mit einer infizierten Person?\nAllgemein gilt laut Weiss: 'Je mehr Virus man abbekommt, desto eher wahrscheinlich ist eine Infektion." Auch Letztere seien vor einer Omikron-Ansteckung nicht gefeit. Und je weniger es dem Körper gelingt, das Virus zu eliminieren, desto schwerer ist der Verlauf.' Bisher seien 'Erste-Hilfe'-Maßnahmen bei Sars-CoV-2 nicht ausreichend untersucht, sagt der Mediziner."Jemand, der sich mit Delta angesteckt hat, ist nur in sehr geringem Maß gegen eine Omikron-Infektion immun", bestätigt Kollaritsch. 'Bei anderen Virusinfektionen hat man gesehen, dass zum Beispiel Inhalation etwas bringt, also Feuchtigkeit.' Derzeit werde geprüft, ob lokale Antiseptika einen Nutzen haben."Das läuft über die zellvermittelte Immunität, die nicht mutationsanfällig ist. Vor allem gibt die gesetzliche Impfpflicht Kickl Gelegenheit, fortgesetzt diesen Baum anzubellen.

Das sind zum Beispiel Nasen- und Mundsprays oder Gurgellösungen. Die Idee dahinter: Vielleicht könnte man dadurch die Viruskonzentration reduzieren oder gar ein Festsetzen des Virus verhindern. Daher ist es wichtig, sich per Booster bestmöglich vor Infektionen und Impfdurchbrüchen zu schützen", sagt Kollaritsch. 'Das ist ein interessanter Ansatz und in-vitro gibt es dazu ganz gute Daten, aber es gibt noch keine klinischen Studien', sagt Weiss. Ein großer Vorteil wären die gute Verfügbarkeit und einfache Handhabung."Bis man die Grundimmunität mit einer Zweitimpfung abgeschlossen hat, vergehen bis zu sechs Wochen. Nach einem Kontakt mit Infizierten, dem Aufenthalt in einem heiklen Setting oder gar nach einem positiven Test, allerdings noch bevor Symptome eingesetzt haben, könne man zu diesen Mitteln greifen, sagt Weiss. Ich bin so frei! Selbstverständlich hat jeder Staat das Recht und die Pflicht, seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen, und zu diesem Schutz gehört auch die Anordnung einer Impfpflicht.

Aber vorerst eben, mangels entsprechend großer klinischer Studien, eher nach dem Motto: Nutzt’s nichts, schadet’s nichts.". Viel mehr als eine Idee (und ein paar ganz kleine Arbeiten) ist die Wirksamkeit nicht.\nWas tun bei einer Covid-19-Erkrankung?\nDer klassische Weg bei einer Erkrankung, nämlich oftmals direkt zum Hausarzt, ist bei Covid-19 nicht angeraten. Die Allgemeinmediziner bleiben zwar erste medizinische Ansprechpartner, nur sollte der Kontakt zunächst per Telefon passieren. Die Gesellschaft für Allgemeinmedizin (ÖGAM) hat einen Behandlungsbogen entwickelt, wichtig ist vor allem ein Monitoring des Verlaufs, wobei die Ärztinnen und Ärzte auf Impfstatus und Risikofaktoren achten müssen. Dieses gurgelnde Wut- und Bodengeheul, das man schon von weitem als völkische Androhung von Gewalt dechiffrieren kann, ohne auch nur verstehen zu müssen, was genau gesagt wird, und diese verbalen Gewalttäter und -täterinnen, denn sie gurgeln auch in der weiblichen Variante, beschwören „Millionen draußen auf der Straße“ und phantasieren sich als Massenaufheizer, die dem Mob gebieten, wenn sich die Gelegenheit ergibt, mit den „Volksverrätern“ (er sagte es tatsächlich) abzurechnen, das ist die eine Seite.

\nBei einem milden Verlauf, vor allem bei jüngeren Personen, ist eine symptomatische Behandlung wie bei anderen viralen Infekten gängig. 'Von anderen Viren weiß man, dass fiebersenkende Mittel mitunter die Krankheitsdauer verlängern können. Dafür erhalte ich aber mehr Komfort', sagt Weiss. Bei den bisherigen Varianten wurde auch eine Atemgymnastik zur Vorbeugung einer Pneumonie empfohlen sowie, zumindest bei Risikogruppen, die Überwachung mittels Pulsoxymeter, der den Sauerstoffgehalt im Blut misst. Covid-19 hat sich als tückisch erwiesen, da sich oftmals nach Abklingen der ersten Symptome, nach 7 bis 10 Tagen, die Lungenentzündung entfaltet, wobei dies oft gar nicht zu bemerken war. Beides ist nicht durchgehend, das Geheul wird auch von höhnischem Geleier höherer Töchter oder vom schierem Zynismus blasierter Schönredner unterbrochen, während auf der anderen Seite auch rednerische Intensität vorkommt.

Vielleicht auch, so Internist Weiss, weil das Virus auch das Nervensystem angreifen kann.\nWelche Medikamente gibt es?\nErst seit kurzer Zeit stehen gewisse Medikamente zur Verfügung, die sehr vielversprechend schwere Verläufe verhindern. Sie sind aber noch nicht in großer Menge vorhanden und zudem sehr teuer. Die vielen Mutationen der Omikron-Variante haben einigen vom Bund bereits beschafften monoklonalen Antikörper-Präparanten, die einmalig intravenös verabreicht werden, die Wirksamkeit genommen. Beim Wirkstoff Sotrovimab ist man zwar zuversichtlich, aber durch die geringe verfügbare Menge wird sie Personen mit sehr hohen Risikofaktoren, etwa Organtransplantierten, bevorzugt gegeben. Da ist soviel Wut und Lüge.

\nMit dem Präparat Molnupiravir und (bald) Paxlovid gibt es auch zwei Medikamente in Tablettenform, die die Virusvermehrung behindern. Sie müssen aber, wie die monoklonalen Antikörper, sehr früh, also binnen weniger Tage nach Ausbruch der Symptome verabreicht werden. Wenn erst einmal das Virus die bedrohlichen Immunreaktionen ausgelöst hat, ist es zu spät. Eine frühe Gabe ist Voraussetzung für die Wirksamkeit, was logistisch schwierig ist. In Tirol, erzählt Weiss, werden beim Contact Tracing Impfstatus und Risikofaktoren abgeklärt, und dadurch wird entschieden, ob eine medikamentöse Behandlung angeraten ist, um die Gefahr eines schweren Verlaufs möglichst zu reduzieren. So ein Nachmittag im Parlament kann einen ganz schön nachdenklich machen.

Das wird in jedem Bundesland anders gehandhabt.\nRabady hält das vor allem bei Paxlovid für problematisch, das sich noch in der Zulassung befindet. Bei diesem Präparat von Pfizer dürfte es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten geben, weshalb die behandelnden (Haus-)Ärzte eingebunden werden sollten, schlägt Rabady vor. Die große Herausforderung, der sich auch die Gecko-Kommission widmet, ist, dass aufgrund der noch geringen Verfügbarkeit meist eine recht zentrale Steuerung nötig ist, abseits des niedergelassenen Bereichs, die Hausärzte als oftmalige erste Ansprechpartner aber über den Gesundheitszustand ihrer Patienten am besten Bescheid wissen.\nEine breite Abgabe dieser Medikamente, wenn sie einmal in ausreichender Anzahl vorliegen, hält Weiss nicht für zielführend.

'Da habe ich dann mehr mit den Nebenwirkungen zu kämpfen', sagt er. Abwarten, ob sich ein Krankheitsverlauf verschlimmert, ist bei diesen Medikamenten aber eben auch nicht möglich. Weiss weist auch darauf hin, dass die Wirksamkeit auch nur bei Ungeimpften untersucht wurde und unklar ist, ob es einen Nutzen bei Geimpften auch gibt.\nWas bedeutet das kürzere serielle Intervall?\nAn Omikron ist die kürzere Inkubationszeit auffallend. Das ist vor allem für das in Österreich gepflegte 'Sicherheitstesten' eine Herausforderung.

'Wenn das Virus in Gang kommt, geht es schnell', sagt Weiss. Das ist also immer mitzudenken. Da auch im günstigen Fall die Auswertungen der PCR-Tests 15 bis 24 Stunden dauern, kann ein negatives Ergebnis selbst bei diesen genauen molekularbiologischen Tests nicht mehr aktuell sein. Andererseits bietet das kürzere serielle Intervall den Vorteil, nach wenigen Tagen nach einem Kontakt Gewissheit über eine Infektion zu erhalten. Das heißt, wer sich zwei bis drei Tage nach einem Aufenthalt in einem kritischen Setting mit vielen Menschen isoliert und anschließend testet, kann das Risiko, unerkannt infiziert zu sein, stark minimieren.

Umgekehrt ist allerdings durch Omikron auch mehr Vorsicht bei der Interpretation von Testergebnissen geboten, jedenfalls mehr als bisher. Wer etwa am Mittwoch viele Kontakte hatte und am Samstagnachmittag Freunde trifft, kann bereits hoch infektiös sein, auch wenn der PCR-Test vom Freitag noch negativ war.\n .