Pandemie, England

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Coronavirus: Großbritannien verzeichnet weltweit höchste Todesquote

Besonders stark von der #Pandemie betroffen ist der größte Landesteil #England

19.01.2021 21:00:00

Besonders stark von der Pandemie betroffen ist der größte Landesteil England

Großbritannien verzeichnet derzeit relativ zur Bevölkerung die weltweit höchste Anzahl von Corona-Todesfällen. Im gleitenden Sieben-Tage-Durchschnitt waren es zuletzt mehr als 16,5 Tote pro einer Million Menschen.

Auch in London liegt die Rate höher als im landesweiten Durchschnitt(16,4). Im Südwesten Englands haben sich hingegen bisher nur relativ wenige Menschen infiziert (knapp fünf Prozent). Analysiert werden für die Auswertung Proben Tausender Menschen im Alter ab 16 Jahren aus Privathaushalten.

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In Pflege- und Altersheimen betreute Menschen sind nicht in die Studie einbezogen.Erfreulicher sind die Zahlen der bereits durchgeführten Impfungen.Mehr als vier Millionen Briten haben der Regierung zufolge inzwischen eine erste Dosis erhalten.Das Land ist damit abgesehen von kleineren Ländern wie

Israelund mehrerenGolfstaatenweltweit noch immer einsamer Spitzenreiter. Mehr als die Hälfte der über 80-Jährigen und die Hälfte der Pflegeheimbewohner wurden in England bereits geimpft, wieGesundheitsminister Matt Hancockam Montag mitgeteilt hatte. Der konservative Politiker ging am Dienstag erneut in Selbstisolation, nachdem er eine entsprechende Aufforderung per Corona-Warn-App erhalten hatte. Er war bereits im Frühjahr vergangenen Jahres an Covid-19 erkrankt. headtopics.com

"Ethnische Minderheiten sollen mehr berücksichtigt werden"Britische Ärzte sprachen sich unterdessen für eine Berücksichtigung ethnischer Minderheiten bei der Corona-Impfreihenfolge aus."Wir sind besorgt, weil Berichte zeigen, dass Menschen aus den schwarzen und asiatisch geprägten Communities nicht nur mit größerer Wahrscheinlichkeit schwer von dem Virus betroffen sind, sondern auch weniger wahrscheinlich eine Corona-Impfung in Anspruch nehmen", sagte der Vorsitzende des Hausärzteverbands Royal College of General Practitioners,

Martin MarshallMarshall forderte das Gesundheitsministerium auf,Angehörige ethnischer Minderheiten bei der Impfreihenfolge zu berücksichtigen. Außerdem hätten Hausärzte das Recht, auf Besonderheiten ihrer lokalen Gemeinden zu achten und so gegebenenfalls zu priorisieren, erklärte Marshall. Er sowie mehrere andere Mediziner und Berater sprachen sich außerdem für eine auf die Zielgruppe zugeschnittene Aufklärungskampagne aus.

"Wir müssen unseren Gemeinden klar machen, dass die Impfstoffe kein Fleisch oder keinen Alkohol enthalten und dass sich Religionsvertreter dafür ausgesprochen haben" Weiterlesen: Kleine Zeitung »

Der extreme Anstieg begann interessanterweise ziemlich knapp nach dem IMPF-START in UK...