Corona-Streit: Lehrerin von Mutter ins Spital geprügelt

13.01.2022 08:44:00

Ein rauer Wind schlägt Wiens Lehrern schon länger entgegen. Jetzt verschärft Corona die Situation weiter, wie ein aktueller Fall aus Wien zeigt.

Wien, Schule

Ein rauer Wind schlägt Wien s Lehrern schon länger entgegen. Jetzt verschärft Corona die Situation weiter, wie ein aktueller Fall aus Wien zeigt.

Ein rauer Wind schlägt Wien s Lehrern schon länger entgegen. Jetzt verschärft Corona die Situation weiter, wie ein aktueller Fall aus Wien zeigt.

"Besonders schlimm ist es zur Zeit im Bereich der Volksschule und der Sonderpädagogik. Da lösen sehr viele das Dienstverhältnis auf, gehen in andere Bundesländer oder verlassen den Beruf", so Thomas Krebs, Vorsitzender der Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen Wien, zu

"Heute". Im Dezember seien bis zu zehn Lehrer täglich gegangen. Es herrsche"kein Personalmangel, sondern Personalnotstand", so Krebs.Streit um Corona-Maßnahmen eskalierteNeben der ohnehin angespannten Situation durch den hohen Anteil an nicht Deutsch sprechenden Schülern und des schlechteren Betreuungsschlüssels – in Wien kommen 21,7 Schüler auf einen Lehrer (Burgenland: 16,7, NÖ: 18,2) – gebe es jetzt zwei neue Probleme: Die Ausweitung des Parkpickerl treffe viele Einpendler stark, dazu kommen die Herausforderungen der Pandemie:"Die Eltern werden immer aggressiver und übergriffiger. Nicht nur verbal. Vor wenigen Wochen wurde eine Kollegin von einer Mutter spitalsreif geprügelt. Es ging um die Corona-Maßnahmen", so Krebs."Dabei haben wir die Spielregeln nicht erfunden, wir müssen sie 'nur' umsetzen, zusätzlich zu unseren eigentlichen Aufgaben der Wissensvermittlung."

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von "Besonders schlimm ist es zur Zeit im Bereich der Volksschule und der Sonderpädagogik.Wir würden Ihnen hier gerne eine Login-Möglichkeit anzeigen.Wir würden Ihnen hier gerne eine Login-Möglichkeit anzeigen.Created with Sketch.

Da lösen sehr viele das Dienstverhältnis auf, gehen in andere Bundesländer oder verlassen den Beruf", so Thomas Krebs, Vorsitzender der Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen Wien, zu "Heute" . Im Dezember seien bis zu zehn Lehrer täglich gegangen. Das können Sie tun: Deaktivieren Sie die Erweiterung, die Cookies blockiert Fügen Sie kleinezeitung. Es herrsche"kein Personalmangel, sondern Personalnotstand", so Krebs.at Ihrer Whitelist hinzu Hier können Sie sich für Ihr Kleine Zeitung-Benutzerkonto anmelden oder neu registrieren. Streit um Corona-Maßnahmen eskalierte Neben der ohnehin angespannten Situation durch den hohen Anteil an nicht Deutsch sprechenden Schülern und des schlechteren Betreuungsschlüssels – in Wien kommen 21,7 Schüler auf einen Lehrer (Burgenland: 16,7, NÖ: 18,2) – gebe es jetzt zwei neue Probleme: Die Ausweitung des Parkpickerl treffe viele Einpendler stark, dazu kommen die Herausforderungen der Pandemie:"Die Eltern werden immer aggressiver und übergriffiger. Ihre derzeitigen Cookie Einstellungen lassen dies nicht zu. Nicht nur verbal. Dezember bereits von seinem positiven Testergebnis wusste und den Termin dennoch nicht abgesagt hat.

Vor wenigen Wochen wurde eine Kollegin von einer Mutter spitalsreif geprügelt. („Piano“). („Piano“). Es ging um die Corona-Maßnahmen", so Krebs."Dabei haben wir die Spielregeln nicht erfunden, wir müssen sie 'nur' umsetzen, zusätzlich zu unseren eigentlichen Aufgaben der Wissensvermittlung. Mit Klick auf „Anmelden“ aktivieren Sie zu diesem Zweck die Verwendung von Piano und werden über Ihren Browser Informationen (darunter auch personenbezogene Daten) verarbeitet." Aufgeheizte Stimmung in Eltern-Whatsapp-Gruppen Durch die Pandemie und das damit einhergehende Homeschooling kam es zu einer viel stärkeren Vernetzung der Eltern, meist über Whatsapp-Gruppen. Die Datenschutzinformation von Kleine Zeitung können Sie. Das sei zwar an sich wünschenswert, berge aber auch Probleme."Naturgemäß hat das Einfluss auf den Zeitrahmen für eine Entscheidung", hieß es nach Angaben australischer Medien aus dem Ministerium.

So komme es dazu, dass sich die Stimmung in diesen Gruppen extrem aufheize, auch bei objektiv betrachtet nichtigen Dingen oder Problemchen."Es reicht oft schon ein uneinsichtiges oder unkooperatives Elternteil pro Klasse", weiß der Gewerkschafter, der selbst über 30 Jahre in der Klasse stand. Schlechtere Krankenversicherung für Wiener Lehrer Die meisten Lehrer würden nicht wegen der Wiener Schüler kündigen."Den Kollegen ist die besondere Situation in einer Großstadt wie Wien durchaus bekannt. Sie fühlen sich von der Politik nur leider oft im Regen stehen gelassen. Dezember einen negativen Antigentest gemacht und aus reiner Vorsicht auch noch einen PCR-Test.

Es sind die Arbeitsbedingungen - zu wenig Personal, überhandnehmende Fülle von nicht-pädagogischen Aufgaben und ähnliches, warum viele das Handtuch werfen", schildert Krebs. Auch, dass die Wiener Lehrer bundesweit als einzige der Österreichischen Gesundheitskasse versichert sind, sei für manche ein Grund, in ein anderes Bundesland zu wechseln. Dort sind die Pädagogen nämlich bei der BVAEB (Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau) versichert -"und die BVAEB hat viel bessere Leistungen was Lesebehelfe und Zahnbehandlungen anbelangt. Auch beim Thema Wahlarzt wird hier viel mehr bezahlt", weiß der Gewerkschafter. Bildungsdirektion verspricht Job-Attraktivierung Von September bis Dezember habe es sechs Kündigungen sowie 60 einvernehmliche Dienstauflösungen gegeben, so die Bildungsdirektion.

Ein Lehrer wurde gekündigt. Bei Abgängen in andere Länder stehe man auf der Bremse, außer es gebe Ersatz für den Standort. Akuter Mangel herrsche an Volksschullehrern:"70 würden wir sofort einstellen", so ein Sprecher der Wiener Bildungsdirektion. In höheren Schulstufen seien vor allem Mathematik- und Physik-Lehrer Mangelware. Was die"Landflucht" der Pädagogen anbelangt, sei man derzeit mit Hochdruck dabei sich zu überlegen, wie der Lehrerjob in Wien attraktiver gestaltet werden können.

Da gehe es neben dem Parkpickerl-Thema auch um die Bereiche Entlohnung und Entlastung, heißt es zu "Heute" VP-Bildungssprecher Harald Zierfuß:"Mittlerweile herrscht Gefahr in Verzug" Harald Zierfuß ÖVP Wien ÖVP ortet"Gefahr im Verzug" Das fordert auch die Wiener ÖVP vehement ein:"Die Herausforderungen in Wien sind groß. Umso mehr muss sich die Stadt bemühen, Lehrerinnen und Lehrern in Wien ein attraktives Umfeld zu schaffen, um nicht in die Bundesländer abzuwandern. Mittlerweile herrscht Gefahr in Verzug. Die Stadtregierung muss endlich tätig werden“, so Harald Zierfuß, Bildungssprecher der ÖVP. Er ortet"Gefahr im Verzug" und fordert:"Es braucht möglichst rasch ein umfassendes Maßnahmenpaket, das über den Einsatz von administrativen Kräften weit hinaus geht.

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