Österreich, Lockdown, Blümel, Fa ßmann, Köstinger

Österreich, Lockdown

Corona-Lockdown: Weitere Hilfen für Handel und indirekt betroffene Betriebe, Skihütten bleiben zu

Finanzminister und Tourismusministerin konkretisierten die geplanten Maßnahmen: Umsatzersatz für Handel wird verlängert, Kurzarbeitsverlängerung für Gastronomie noch in Verhandlung. Auch die Skihütten bleiben geschlossen.

19.12.2020 12:03:00

Ab 26. Dezember geht Österreich wieder in einen harten Lockdown . Finanzminister Gernot Blümel , Bildungsminister Heinz Faßmann und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (alle ÖVP) verkünden weitere Einzelheiten zu den Coronamaßnahmen.

Finanzminister und Tourismusministerin konkretisierten die geplanten Maßnahmen: Umsatzersatz für Handel wird verlängert, Kurzarbeitsverlängerung für Gastronomie noch in Verhandlung. Auch die Skihütten bleiben geschlossen.

Offen ist noch, in welcher Form Unternehmen im Handel, Dienstleistungsbereich und Tourismusfür ihre durch den Lockdown entstehenden Verluste entschädigt werden. Den Umsatzersatz gibt es nur bis zum Jahresende, hatte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gestern bekräftigt. Er verwies auf den Fixkostenzuschuss ab Jahreswechsel.

Luchspaar in der Niederösterreich gesichtet - derStandard.at Astra Zenecas Probleme hauen alle Pläne über den Haufen Israel: 224.000 Impfungen - an einem Tag

Hier finden Sie dieMaßnahmen im Bereich Schule und Kindergarten.Finanzminister Gernot Blümel kündigte an:Der Umsatzersatz wird bis zum Jahresende verlängert, für den Handel gelten die Dezemberumsätze als Vergleichszeitraum. Dies wird Kosten von bis zu 300 Millionen Euro verursachen.

Für indirekt betroffene Unternehmen wird es ebenfalls Ersatzleistungen geben. Diese sind allerdings erst beantragbar, sobald die direkten Hilfen abgeschlossen sind. Die Kosten dafür werden knapp eine Milliarde Euro betragen.Der Fixkostenzuschuss 2 und der Verlustersatz sind bis zum Ende der Pandemie beanspruchbar. headtopics.com

Tourismusministerin Elisabeth Köstingernannte die Schwerpunkte für den Bereich Gastronomie und Hotellerie, inklusive Freizeitbetriebe wie Schilifte & Co.Der Umsatzersatz für Dezember sei eine spürbare Erleichterung.Das Öffnen der Gastronomie erst ab 18. Jänner müsse für alle gelten, daher auch für die Berggastronomie. Die Seilbahn- und Skiliftbetriebe würden maximal unterstützt.

, wird noch gefeilt."Es wird auch die nötige Vorlaufzeit geben."Man arbeite daran, das Kurzarbeitsmodell mit einer Mindestarbeitszeit von 0 Prozent auf Jänner zu verlängern.Für die Reisebranche gebe es 300 Millionen Euro mehr für die Insolvenzabsicherung, die über die Hotellerie- und Tourismusbank abgewickelt werde.

Die Zeit danach: Hier werde es darum gehen, flächendeckende Tests anzubieten, um Infizierte rasch herauszufiltern und die Infektionszahlen niedrig zu halten. Weiterlesen: Kleine Zeitung »