Chemiker durchschwimmt Donau gegen Plastikmüll

03.08.2021 16:30:00

Um auf die Verschmutzung der Donau durch Plastikmüll hinzuweisen, möchte ein deutscher Chemieprofessor rund 2850 km durch die Donau schwimmen.

Wien, Andreas Fath

Um auf die Verschmutzung der Donau durch Plastikmüll hinzuweisen, möchte ein deutscher Chemieprofessor rund 2850 km durch die Donau schwimmen.

Mit der Schwimmaktion „Cleandanube“ möchte der deutsche Chemieprofessor Andreas Fath auf die Verschmutzung der Donau durch Plastikmüll hinweisen. Er ...

(Bild: Cleandanube)Mit der Schwimmaktion „Cleandanube“ möchte der deutsche Chemieprofessor Andreas Fath auf die Verschmutzung der Donau durch Plastikmüll hinweisen. Er sieht darin auch eine wissenschaftliche Komponente, indem er den ganzen Strom entlang Wasserproben nehmen wird. Diese werden dann nach Mikroplastik sowie anderen Verunreinigungen untersucht - Unterstützung erhält er dabei von Forschern aus Wien. Insgesamt 2850 Kilometer möchte er dabei bewältigen.

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Der Chemieprofessor Andreas Fath schwimmt vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer.Am Dienstag schlüpfte der Chemieprofessor Andreas Fath in einen Neoprenanzug, sprang in die Wiener Donau und schwamm eine Stunde mit kräftigen Zügen stromabwärts.Forscher befürchten "erhebliche Auswirkungen" auf die Populationszahlen der Tiere.Am Dienstag schlüpfte der Chemieprofessor Andreas Fath in einen Neoprenanzug, sprang in die Wiener Donau und schwamm eine Stunde mit kräftigen Zügen stromabwärts.

(Bild: Cleandanube) Mit der Schwimmaktion „Cleandanube“ möchte der deutsche Chemieprofessor Andreas Fath auf die Verschmutzung der Donau durch Plastikmüll hinweisen. Er sieht darin auch eine wissenschaftliche Komponente, indem er den ganzen Strom entlang Wasserproben nehmen wird. Den ganzen Strom entlang wird Fath Proben nehmen und nach Mikroplastik sowie anderen Verunreinigungen untersuchen und auf die Gewässerverschmutzung aufmerksam machen. Diese werden dann nach Mikroplastik sowie anderen Verunreinigungen untersucht - Unterstützung erhält er dabei von Forschern aus Wien. Allerdings transportieren diese Strömungen immer mehr Plastikmüll. Insgesamt 2850 Kilometer möchte er dabei bewältigen. Er ist in Deutschland als 'schwimmender Professor' bekannt, weil er schon den Rhein durchschwommen hat, und dort ebenfalls Gewässerproben nahm, um sie zu untersuchen. Artikel teilen 0 Drucken Fath forscht und lehrt Chemie an der Hochschule Furtwangen (Deutschland), nahe der Breg, die einer der Quellflüsse der Donau ist. Die Donau ist allerdings mit rund 2.

Er ist in Deutschland als „schwimmender Professor“ bekannt, weil er schon den Rhein durchschwommen hat und dort ebenfalls Gewässerproben nahm, um sie zu untersuchen.850 Kilometern mehr als doppelt so lang wie der Rhein. Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Die Donau ist allerdings mit rund 2850 Kilometern mehr als doppelt so lang wie der Rhein. Dafür fließt sie im Durchschnitt fast ein Drittel schneller. Für die Durchschwimmung ab Ende April des kommenden Jahres plant er acht bis neun Wochen ein, in denen er täglich mehr als 50 Kilometer weit kommen will. Für die Durchschwimmung ab Ende April des kommenden Jahres plant er acht bis neun Wochen ein, in denen er täglich mehr als 50 Kilometer weit kommen will. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter. Schwimmanzug als Messgerät „Ich bin als Schwimmer selbst ein Messgerät“, sagte Fath. Er wird eine Kunststoffmembran mit ein paar Zentimetern Durchmesser an seinem Neoprenanzug tragen. Er wird eine Kunststoffmembran mit ein paar Zentimetern Durchmesser an seinem Neoprenanzug tragen.

Er wird eine Kunststoffmembran mit ein paar Zentimetern Durchmesser an seinem Neoprenanzug tragen. „Sie sammelt so wie Mikroplastik Schadstoffe ein“, erklärte er. Sie lagern sich daran teils in größerer Konzentration an, als im freien Wasser, und werden dadurch manchmal erst messbar.H. Sie lagern sich daran teils in größerer Konzentration an als im freien Wasser und werden dadurch manchmal erst messbar. Das macht auch einen Teil der Schädlichkeit des Mikroplastiks in den Gewässern aus. 'Sie gelangen dann in die Mägen der Wasserlebewesen, denn manche von ihnen wie der Barsch fressen diese Teilchen sogar lieber als ihre natürliche Nahrung', so der Forscher. „Sie gelangen dann in die Mägen der Wasserlebewesen“, so der Forscher. Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet. Am Plastik sind wohl Additive mit einem besonderen Aroma angehaftet, das die Fische in die Irre lockt.

Plastikverschmutzung hat sich enorm verschlimmert „Mikroplastik ist also ein Träger für den Eintrag von Giftstoffen in unsere Nahrungsquellen schlechthin“, sagte Fath.Mehr als 100 bedenkliche Substanzen in den Flüssen'Mikroplastik ist also ein Träger für den Eintrag von Giftstoffen in unsere Nahrungsquellen schlechthin', sagte Fath. Da ein hoher Anteil der Menschen weltweit ihren Proteinbedarf aus den Weltmeeren decken, sieht er deshalb ein Ernährungsproblem auf einen großen Teil der Menschheit zukommen. Die Plastikverschmutzung in den Gewässern würde mit den Jahren immer schlimmer. Zu diesen bedenklichen Stoffen in den Flüssen, die Fath in der Donau nachweisen wird, gehören mehr als 100 Substanzen, 'die der Mensch so freisetzt, und die von wenigen Kläranlagen zurückgehalten werden, wie Korrosionsschutzmittel aus Spülmaschinen, Antibiotika, Hormone, Kontrastmittel, Weichmacher, sogenannte polyzyklische Aromaten und perfluorierte Tenside'. Lesen Sie auch: .