Blamage in Lettland: EM-Casting mit horrendem Ausgang

Österreichs B-Elf wollte sich zum Abschluss der EM-Qualifikation in Lettland für höhere Aufgaben empfehlen, schlitterte stattdessen aber als schlechtere Mannschaft in eine 0:1-Blamage.

20.11.2019

Österreichs B-Elf wollte sich zum Abschluss der EM-Qualifikation in Lettland für höhere Aufgaben empfehlen, schlitterte stattdessen aber als schlechtere Mannschaft in eine 0:1-Blamage.

Österreichs B-Elf wollte sich zum Abschluss der EM-Qualifikation in Lettland für höhere Aufgaben empfehlen, schlitterte stattdessen aber als schlechtere Mannschaft in eine 0:1-Blamage.

Teamchef Franco Foda hatte seine Startelf im Vergleich zum Spiel in Wien drei Tage zuvor grundlegend verändert, nur die Leverkusen-Legionäre Aleksandar Dragović und Julian Baumgartlinger waren noch übrig geblieben. Mit Torhüter Pavao Pervan (Wolfsburg) und Flügelspieler Thomas Goiginger (Lask) schenkte Foda zwei Debütanten das Vertrauen, neu im Team waren im Vergleich zur Begegnung mit Nordmazedonien auch Christopher Trimmel, Louis Schaub, Maximilian Wöber, Stefan Posch, Stefan Ilsanker, Michael Gregoritsch und Florian Grillitsch.

Die Tatsache, dass Österreich gestern über weite Strecken die schlechtere Mannschaft war, sorgte dennoch für Fassungslosigkeit. Die vielen Veränderungen dürfen nicht als Ausrede gelten, auch eine rotweißrote B-Elf muss den Anspruch haben, Lettland, die Nummer 143 (!) der Fifa-Weltrangliste, zu dominieren. Zumal die Balten vor diesem Spiel bei null Punkten und einem Torverhältnis von 2:28 hielten und das ÖFB-Team diesen Gegner im September in Salzburg noch mit 6:0 abgefertigt hatte. Doch Lettland gab nicht nur den ersten Schuss dieses Spiels ab (8.), dem Außenseiter fehlten darauf nur Zentimeter zur Führung: Der Kopfball von Ošs klatschte an die Latte (27.).

Die Namen sind Nebensache Nach Wiederbeginn hatte Österreich zwar mehr Spielanteile, verstand es aber weiterhin nicht, seine Qualitäten auf den Platz zu bringen. In der Offensive war man nicht konsequent genug, in der Defensive teils stümperhaft. So traf Ošs, der sein Geld bei Neuchâtel in der Schweiz verdient, in der 65. Minute zum nicht unverdienten 1:0. In der 76. Minute verhinderte Pervan, der einzige Österreicher mit einer ansprechenden Leistung, noch Schlimmeres. Dass sich der haushohe Favorit schon Weitschüssen wie durch Ilsanker bediente (76.) und gar nicht erst spielerische Lösungen suchte, kam einem Armutszeugnis gleich.

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