Coronapandemie, Krankenstand, Corona

Coronapandemie, Krankenstand

Bis zu zwei Drittel : Corona-Pandemie führt zu deutlichem Rückgang der Krankenstände

Im April um fast zwei Drittel, im Mai um 55 Prozent unter Vorjahresniveau - 'Fehlzeitenreport'.

10.12.2020 19:15:00

Die Corona-Pandemie führt zu einem deutlichen Rückgang der Krankenstände coronapandemie krankenstand corona

Im April um fast zwei Drittel, im Mai um 55 Prozent unter Vorjahresniveau - 'Fehlzeitenreport'.

"höchst verantwortungsvoll" mit dieser Möglichkeit umgehen.Zudem hätten viele Arbeitnehmer Angst vor Jobverlust durch Krankheit, sagte Huss in einer Aussendung.Statistik 2019Schwerpunkt des Fehlzeitenreports ist die Krankenstands-Statistik für 2019, die die Statistik Austria auf Basis von Daten des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger bereits am 21. September veröffentlicht hat.

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Demnach verbrachten die unselbstständig Beschäftigten im Vorjahr mit 13,3 Tage wieder etwas mehr Zeit im Krankenstand als 2018 mit 13,1Tage. Auffallend ist dabei, dass Frauen mit 13,8 Tagen durchschnittlich etwas länger krankgeschrieben waren als Männer mit 12,9 Tagen.

Insgesamt wurden im Jahr 2019 4,735 Millionen Krankenstandsfälle (ohne Beamte) registriert, davon 2,486 Mio. von Männern und 2,248 Mio. von Frauen. Ein Krankenstand dauerte dabei im Durchschnitt 9,7 Tage (Männer 9,8, Frauen 9,6 Tage). Mit zunehmendem Alter steigt auch die Dauer der Krankheiten. Die 20- bis 34-Jährigen liegen mit 10,9 Tagen und die 35- bis 49-Jährigen mit 11,6 Tagen unter dem Schnitt der Krankenstandstage pro Kopf, die 50- bis 64-Jährigen mit 18,7 Tagen hingegen deutlich darüber. headtopics.com

Mehr zum ThemaAnschober:"Neuinfektionen müssen deutlich unter 2000 gedrückt werden"Langfristig gesehen erreichten die krankheitsbedingten Fehlzeiten 1980 mit 17,4 Krankenstandstagen pro Kopf ihren Höchstwert. 1990 verzeichnete die Statistik durchschnittlich 15,2 Tage pro Kopf, 2000 waren es noch 14,4Tage. In den vergangenen zehn Jahren schwankte die Zahl der Krankenstandstage zwischen 12,3 und jetzt 13,3 Tage pro Kopf. Wobei in den letzten drei Jahren wieder ein Anstieg zu verzeichnen ist - 2017 waren es noch 12,5 Tage, 2018 13,1 Tage.

Die Zahl der psychischen Erkrankungen, die 2016 bis 2018 annähernd konstant geblieben war, ist dem längerfristigen Trend folgend 2019 wieder um rund zehn Prozent gestiegen.Begründet wird dies mit einer langsamen Enttabuisierung von psychischen Krankheiten, wodurch immer mehr Menschen gewillt sind, sich zur Behandlung dieser Krankheitsbilder in Therapie zu begeben.

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