Bewaffnete Trump-Anhänger im US-Kapitol

NBC und CNN berichten von einer blutüberströmten Frau, die von Schüssen getroffen worden sein soll. Offiziell unbestätigt.

06.01.2021 23:41:00

NBC und CNN berichten von einer blutüberströmten Frau, die von Schüssen getroffen worden sein soll. Offiziell unbestätigt.

Während der abgewählte US-Präsident Donald Trump bis zuletzt weiter Öl ins Feuer goss, ist es am Tag der entscheidenden Sitzung - es geht um die ...

(Bild: AP)Während der abgewählte US-Präsident Donald Trump bis zuletzt weiter Öl ins Feuer goss, ist es am Tag der entscheidenden Sitzung - es geht um die endgültige Bestätigung der Ergebnisse der Präsidentenwahl - im US-Kongress in Washington zu Rangeleien vor und im Kapitol gekommen. Anhänger Trumps drangen bis in den Senat vor, wie auch auf Videoaufnahmen und Fotos zu sehen war. Die Parlamentskammern mussten ihre Debatten angesichts der Proteste vorübergehend stoppen. Vor dem Sitzungssaal des Repräsentantenhauses fand einem Bericht des Senders CNN zufolge gar eine Konfrontation mit Bewaffneten statt. Berichte über eine von Schüssen lebensgefährlich getroffene Frau blieben bislang offiziell unbestätigt.

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Artikel teilen0DruckenAuf Bildern mehrere TV-Sender war zu sehen, wie Hunderte Unterstützer des US-Präsidenten nach der Rede Trumps auf den Sitz des Parlaments zumarschierten, einige lieferten sich Handgreiflichkeiten mit Einsatzkräften. Der „Washington Post“ zufolge wurden mindestens zwei zum Parlamentskomplex gehörende Gebäude in der Nähe evakuiert.

FotosEiner Gruppe von Trump-Anhängern gelang es, bis in das Kapitol einzudringen. Sie marschierten etwa durch die National Statuary Hall, in der Statuen von bekannten Amerikanern ausgestellt sind. Die Sitzungen von Senat und Repräsentantenhaus wurden daraufhin unterbrochen. Wenig später hieß es, es seien Waffen gezogen worden. Der Sender C-Span veröffentlicht Aufnahmen, die den Einsatz von Tränengas vor dem Sitzungssaal des Repräsentantenhauses zeigen sollen. Wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist, versuchten einige Demonstranten sogar über die Fensterputzanlage an der Fassade des Kapitols in Büroräumlichkeiten einzudringen. headtopics.com

FotosWie Journalisten vor Ort unter Berufung auf Sicherheitskräfte berichteten, seien Trump-Anhänger, die bis in die Senatskammer vordringen konnten, teils mit Pfeffer- oder Bärenabwehr-Spray und „jeder Menge scharfer Objekte“ bewaffnet. Mitglieder des Repräsentantenhauses, die sich noch im Sitzungssaal befanden, wurden aufgefordert, die Gasmasken, die sich unter den Sitzen befinden, anzulegen. „Alle flippen aus. Alle Mitglieder halten die Gasmasken", schilderte ein anwesender Reporter. Unbestätigt blieben vorerst Berichte, wonach eine Frau bei den Rangeleien vor dem Kapitol von Schüssen getroffen und schwer verletzt wurde.

FotosTrump selbst forderte die Demonstranten mittlerweile in einem Tweet auf, sich der Polizei und den Strafverfolgungsbehörden gegenüber friedlich zu verhalten.Das Weiße Haus, in das der scheidende Präsident nach seiner Rede zurückgekehrt war, wurde in „erhöhte Sicherheitslage“ versetzt, hieß es mit Blick auf die Entwicklungen rund um das Kapitol. Charles Ramsey, der frühere Chef der DC Metropolitan Police, bezeichnete das Eindringen ins Kapitol von Pro-Trump-Demonstranten als „so nah an einem Putschversuch, wie dieses Land es jemals gesehen hat“. Auch ein republikanischer Kongressabgeordneter, der Trump-Unterstützer Adam Kinzinger, sprach auf Twitter von einem „Umsturzversuch“.

Trump gießt bis zum Schluß Öl ins FeuerNoch kurz vor Beginn der Sitzung zur endgültigen Bestätigung der Ergebnisse der Präsidentenwahl hatte Trump seine haltlosen Behauptungen über Betrug bei der Abstimmung bekräftigt. „Sie haben die Wahl manipuliert, sie haben sie manipuliert wie sie noch nie eine Wahl manipuliert haben, und übrigens haben sie letzte Nacht auch keinen schlechten Job gemacht“, sagte Trump. Seinen Stellvertreter Mike Pence rief er auf, das Ergebnis noch zu kippen. „Wenn Mike Pence tut, was richtig ist, werden wir die Wahl gewinnen“, so Trump vor tausenden Anhängern in Washington - die umgehend nach der Rede auszogen, um für Unruhe zu sorgen.

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Dennoch stehen viele blind hinter Trump und glauben sein Irrsinn, hetzen hier gegen Medien ohne Beweise. Kronen wann ist das in Österreich so weit? Was heute in den USA passiert wird MorgeN in Österreich und in Deutschland passieren! Wir sind das VolK! KurzMussWeg MerkelMussWeg LügenpresseMussWeg

FalseFlags nur diktatoren wenden gewalt an. Menschen sind IMMER friedlich. Die Leute haben schon alles Satt...die Politiker gehen zu Weit...uberall. Seit zwei Monaten hat sich die Lage wegen extremen Wahlbetrug immer mehr zugespitzt. Wer die Entwicklung verfolgt hat ist nicht überrascht. Bis ihr drauf kommt was wirklich abgeht , is wieder alle vorbei ...

'Defund the Sicherheitskräfte'