Bauernregeln: Landwirte haben gelernt, mit Wetterextremen zu leben

Lostage halfen früher als Entscheidungshilfe in der Landwirtschaft: Hitze und Dürre nehmen spürbar zu.

19.05.2019 19:59:00

Lostage halfen früher als Entscheidungshilfe in der Landwirtschaft: Hitze und Dürre nehmen spürbar zu.

Lostage halfen früher als Entscheidungshilfe in der Landwirtschaft: Hitze und Dürre nehmen spürbar zu.

HagelgewitterEin Wetterphänomen, mit dem ältere Bauern so gut wie nie in Berührung kamen, beschäftigt seit ungefähr 25 Jahren über die Sommermonate immer öfter die Landwirtschaft: „Seit damals sind wir hagelversichert. Inzwischen kann sich ein Bauer gegen alle Ernteausfälle versichern lassen. Ich kann mich noch gut erinnern, als der Hagel 1995 gleich unsere neu eingebauten Holzfenster demolierte“, schildert

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Marianne. Ähnlich traurig sei der Anblick eines Kartoffelfeldes nach einem Hagelgewitter gewesen. „Vom ungefähr 50 Zentimeter hohen Kartoffelkraut blieb nur noch ein daumenhoher Rest übrig“, schildert die Junior-Bäuerin. „Hagel? Den kannten wir damals nicht oder er kam nur äußerst selten vor“, ergänzt die 79-Jährige.

Um auf einen nahenden Wetterumschwung reagieren zu können, mussten die Landwirte damals auf einfache Hilfsmittel oder Beobachtungen zurückgreifen. Eigene Wetterstationen oder moderne Prognoseprogramme waren noch reine Fiktion. „Einen Barometer hatten wir damals aber schon. Der angezeigte Luftdruck gab darüber Auskunft, ob sich das

Wetterbald ändert“, sagt Hilde. Ansonsten habe man sich anLostagenorientiert. Das sind entscheidende Tage im Bauernkalender, die dank überlieferter Reime weit verbreitet und in der Landwirtschaft alsEntscheidungshilfegelten. Ein Beispiel: „Wenn Märzennebel hundert Tage vorüber sind, kommt Regen und Gewitterwind.“ „Dass dieser Spruch stimmt, haben mir schon etliche ältere Landwirte bestätigt“, sagt

Marianne.Weil damals viele Bauern noch keinen Fernsehapparat und nur wenige ein Radiogerät besaßen, waren auch Tiere oft wichtige Hinweisgeber. „Wenn die Kühe im Stall unruhig sind, ist das ein Zeichen dafür, dass die Insekten für sie lästig werden und eine Wetteränderung bevorsteht“, weiß Hilde. Ähnlich aufgekratzt verhalten sich Schwalben, wenn Gewitterwolken aufziehen. „Sie segeln oft knapp über den Boden, um die tieffliegenden Insekten zu erwischen“, sagt die 79-Jährige.

Auch wenn sie immer wieder extreme Wetterphasen erlebt hat, ist für sie eines neu. „Man spürt schon sehr deutlich, dass es wärmer und der Niederschlag weniger wird. Wenn wir früher Schnee von Oktober bis März hatten, war das normal“, sagt Hilde. Lagen die Temperaturen im Juli oder August bei 27 bis 28 Grad Celsius, habe man von einem heißen Sommer gesprochen.

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