Aufregung um 'Mein Kampf'-Leselektüre von FPÖ-Spitzenkandidat

FPÖ-Listenerster für die Gemeinderatswahl in Waidhofen/Ybbs nannte Hitler-Buch als seine letzte Leselektüre, spricht aber jetzt von einem falsch verstandenen Jux.

18.01.2022 18:54:00

FPÖ-Listenerster für die Gemeinderatswahl in Waidhofen/Ybbs nannte Hitler-Buch als seine letzte Leselektüre, spricht aber jetzt von einem falsch verstandenen Jux.

FPÖ-Listenerster für die Gemeinderatswahl in Waidhofen/Ybbs nannte Hitler-Buch als seine letzte Leselektüre, spricht aber jetzt von einem falsch verstandenen Jux.

pocketIm gerade  laufenden Gemeinderatswahlkampf in Waidhofen an der Ybbs sorgt einmal mehr die FPÖ für Aufregung. FPÖ-Spitzenkandidat Josef Gschwandegger soll in einem Zeitungsinterview Hitler’s „Mein Kampf“ als jenes Buch genannt haben, das er zuletzt gelesen habe.

Die Bezirksblättern hatten die Spitzenkandidaten nach den besonderen Vorlieben und Interessen der Top-Leute der sieben antretenden Listen gefragt. Dabei soll Gschwandegger eben „Mein Kampf“ genannt haben, versucht die Antwort auf KURIER-Nachfrage aber als Scherz und Missverständnis zu erklären.

Weiterlesen: KURIER »

Wenn man bei der FPÖ ist und so was sagt, dann weiß aber JEDER, dass diese Aussage kein Spaß ist!

ORF-Protest gegen Einschüchterungsversuch durch FPÖ von Plattform des Europarates aufgenommenSafety for Journalists erwartet eine Stellungnahme der österreichischen Regierung wegen FPÖ-Angriffen auf ORF-Journalistin Simone Stribl Sympathie? | 'Cogitationis poenam nemo patitur – Gedanken sind straffrei' [Ulpian] Zum Tatstrafrecht mit einer Versuchsstrafbarkeit in gleichem Ausmaß, fordert der Journalismus nun zusätzlich ein GESINNUNGSSTRAFRECHT? Rechtsgüterschutz ist zu wenig; es braucht '(Um-)Erziehung'?

Wirbel um 'Mein Kampf'-Sager von FP-SpitzenkandidatDer Wahlkampf in Waidhofen an der Ybbs hat seinen ersten Skandal: FP-Kandidat Josef Gschwandegger gab im Word-Rap an, dass er 'Mein Kampf' las. wurde überprüft, ob der überhaupt lesen kann? Na das ist ja mal eine Story ... 👍 großesKino

Erinnerungen an Whatsapp und Instagram: Das Metaversum ist schon jetzt kaputtIn der aktuellen Aufregung um Meta und seine Töchter wird meist in die Vergangenheit geblickt – dabei wäre nun der richtige Zeitpunkt, um die Weichen für die Zukunft zu stellen

Abermals Kickls Auslieferung wegen fehlender Maske beantragtWIEN. Die Polizei hat ein weiteres Mal die Aufhebung der Immunität von FPÖ-Obmann Herbert Kickl beantragt. Nur wegen fehlender Maske?

ORF-Protest gegen Einschüchterungsversuch durch FPÖ von Plattform des Europarates aufgenommenSafety for Journalists erwartet eine Stellungnahme der österreichischen Regierung wegen FPÖ-Angriffen auf ORF-Journalistin Simone Stribl Sympathie? | 'Cogitationis poenam nemo patitur – Gedanken sind straffrei' [Ulpian] Zum Tatstrafrecht mit einer Versuchsstrafbarkeit in gleichem Ausmaß, fordert der Journalismus nun zusätzlich ein GESINNUNGSSTRAFRECHT? Rechtsgüterschutz ist zu wenig; es braucht '(Um-)Erziehung'?

Automarkt schrumpft zum zweiten Mal in FolgeAufgrund von Chipmangel und Lieferkettenproblemen liegt der Pkw-Neuwagenabsatz um 27 Prozent hinter dem Vorkrisenjahr 2019 Die fühlen sich wohl grade richtig überfahren.

mail pocket Im gerade  laufenden Gemeinderatswahlkampf in Waidhofen an der Ybbs sorgt einmal mehr die FPÖ für Aufregung. FPÖ-Spitzenkandidat Josef Gschwandegger soll in einem Zeitungsinterview Hitler’s „Mein Kampf“ als jenes Buch genannt haben, das er zuletzt gelesen habe. Die Bezirksblättern hatten die Spitzenkandidaten nach den besonderen Vorlieben und Interessen der Top-Leute der sieben antretenden Listen gefragt. Dabei soll Gschwandegger eben „Mein Kampf“ genannt haben, versucht die Antwort auf KURIER-Nachfrage aber als Scherz und Missverständnis zu erklären. "Habe das Buch nicht" "Ich habe das Buch nicht und habe es auch noch nie besessen", versucht sich Gschwandegger zu verteidigen. Er erinnere sich, dass er"einmal vor 30 Jahren darin geschmökert" habe. Weil ihm ein aktuelles Buch, das er gerade lese, nicht eingefallen sei, habe er sich bei der Journalisten-Frage einen Jux erlaubt, versucht der zu erklären. Der Redakteur hae ihm versprochen, die bereits online erschiene Passage zu ändern, so Gschwandegger, der allerdings in sozialen Medien für seinen Sager bereits einen Sturm der Empörung entfacht hat. Das aktuelle Buch, dessen Titel ihm nicht eingefallen sei, stamme übrigens von FPÖ-Nationalrat und Mediensprecher Christian Hafenecker und habe den Titel"So sind wir", erklärt Gschwandegger. Das Missverständnis habe er auch gegenüber der FPÖ-Landespartei und gegenüber anderer Medien aufgeklärt, versucht Gschwandegger im KURIER-Gespräch die Wogen zu glätten.