AstraZeneca : Neue Studie: Kein erhöhtes Thromboserisiko und höhere Wirksamkeit

Eine in Nord- und Südamerika durchgeführte Studie attestiert dem Impfstoff von AstraZeneca eine hundertprozentige Wirkung gegen schwere Verläufe, ein erhöhtes Thrombose-Risiko wurde nicht festgestellt.

23.03.2021 22:26:00

Eine in Nord- und Südamerika durchgeführte Studie attestiert dem Impfstoff von AstraZeneca eine hundertprozentige Wirkung gegen schwere Verläufe, ein erhöhtes Thrombose-Risiko wurde nicht festgestellt.

Eine in Nord- und Südamerika durchgeführte Studie attestiert dem Impfstoff von AstraZeneca eine hundertprozentige Wirkung gegen schwere Verläufe, ein erhöhtes Thrombose-Risiko wurde nicht festgestellt.

konkrete Suche nach Blutgerinnseln im Gehirn, sogenannten Sinusthrombosen, habe keinen Treffer ergeben. In mehreren europäischen Ländern waren die Impfungen mit AstraZeneca zwischenzeitlich nach Berichten über Blutgerinnsel bei Patienten gestoppt worden, inzwischen wurden sie aber fast überall wieder aufgenommen. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wie auch Weltgesundheitsorganisation (WHO) sprachen sich für ein Festhalten an dem Impfstoff aus. In Österreich hatte es keinen Impfstopp mit dem Vakzin gegeben.

Geologie - Erdbeben der Stärke 4 in Wien Erneut Erdbeben nahe Neunkirchen bis nach Wien spürbar Mückstein: In Turnschuhen ins Amt

Aus der neuen Studie geht hervor, dass der Covid-19-Impfstoff einehundertprozentige Wirkung gegen schwere Krankheitsverläufeaufweist, die einen Krankenhausaufenthalt erforderlich machen.Die Gesamtwirksamkeit gegen das Virus liegt demnach bei 79 Prozent.

Berichte über einen schwächeren Schutz vor Ansteckungen hatten den Impfstoff lange begleitet. Zudem wurde er erst Anfang des Monats in Österreich auch für über 65-Jährige freigegeben, nachdem zunächst nicht ausreichend Daten zu dieser Altersgruppe vorgelegen waren. headtopics.com

Mehr zum ThemaAuch Impfgremium gibt Grünes Licht: AstraZeneca weiter im EinsatzAn der Erhebung in den drei Ländern nahmen insgesamt mehr als 32.000 Menschen teil. Das AstraZeneca-Mittel ist ein sogenannter Vektorimpfstoff, der auf Erkältungsviren von Affen als"Träger" basiert. Er kann bei normalen Kühlschrank-Temperaturen gelagert und transportiert werden, während die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer sowie Moderna tiefgekühlt gelagert werden müssen.

"Eine weitere große klinische Studie mit über 30.000 Menschen hat gezeigt, dass der Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca sicher und wirksam ist", freute sich Botond Ponner, Medical Director von AstraZeneca Österreich, in einer schriftlichen Stellungnahme."Unser Impfstoff bot einen vollständigen Schutz vor schweren Erkrankungen und Krankenhausaufenthalten.

Dieser Schutz galt unabhängig davon, ob die Personen über oder unter 65 Jahre alt waren", betonte er eine gute Wirksamkeit über alle Altersgruppen hinweg.Mehr zum ThemaAstraZeneca: Die wichtigsten Antworten zum Impf-StiefkindBerichte über Thrombosen

in Zusammenhang mit der AstraZeneca-Impfung ließen das Vertrauen in die Sicherheit des Impfstoffs von AstraZeneca in Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien laut einer in einzelnen Ländern durchgeführten Umfrage zuletzt weiter sinken. Rund 55 Prozent der Deutschen halten das Vakzin für unsicher, weniger als ein Drittel für sicher, heißt es in der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov. In Frankreich bezeichneten 61 Prozent der Befragten den Impfstoff als unsicher. Eine Mehrheit der Briten sieht das von der Universität Oxford mitentwickelte Mittel dagegen weiterhin als sicher an. headtopics.com

Eine Grüne will ins Kanzleramt ÖSV-Präsidentin von Schröcknadels Gnaden „Bild“ fragt: „Wie hat Österreich DAS geschafft?“

Bereits Ende Februar hätten die Europäer dem Impfstoff zögerlicher gegenübergestanden als jenen von BioNTech/Pfizer und Moderna. Der Stopp der Impfungen mit dem Vakzin des schwedisch-britischen Herstellers wegen Bedenken über Blutgerinnsel habe die öffentliche Wahrnehmung über die Sicherheit weiter beschädigt, hieß es von YouGov.

Weiterlesen: Kleine Zeitung »