Astra Zenecas Probleme hauen alle Pläne über den Haufen

Astra Zenecas Probleme hauen alle Pläne über den Haufen

22.01.2021 18:01:00

Astra Zenecas Probleme hauen alle Pläne über den Haufen

Die Hoffnung, bis Ende des ersten Quartals alle über 65-Jährigen durchimpfen zu können, schwindet.

Das Jahr 2021 ist gerade einmal drei Wochen altund steht dem alten Jahr bisher um nichts nach. Wir hatten einen Sturm einer bedrohlichen Meute auf das US-Kapitol, das Coronavirus überrumpelte alle mit einer viel, viel gefährlicheren Mutation und nun: Die Impfstofflieferung

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dürfte bei weitem nicht so glatt gehen wie erhofft.Konkret geht es um die Impfdosen von Astra Zeneca, die Österreich bis Ende März bekommen sollte, sofern der Impfstoff überhaupt Freitag in einer Woche von der EMA für Europa empfohlen wird (die Zulassung erfolgt durch die EU-Kommission).

Dabei ist derzeit nicht klar, warum es zu der Verzögerung der Auslieferung kommt: Gerüchteweise soll Astra schlicht sauer sein auf die EU, dass die Zulassung so lange dauert. Es kann aber auch sein, dass der Pharmariese Probleme bekommen hat, weil seit Donnerstag ein wichtiges Werk in Indien brennt. headtopics.com

Die Folgen für die EU-Staaten sind jedenfalls enorm, wenn das alles zutrifft:Von Astra hatten die Europäer 400 Millionen Dosen bestellt, zwei Millionen sollten die Österreicherbis März geliefert bekommen. Die Hoffnung, bis Ende des ersten Quartals alle über 65-Jährigen durchimpfen zu können, schwindet damit.

Dabei hatte die EU eigentlich alles richtig gemacht: Seit dem Sommer 2020 wurde mit den großen Pharmafirmen verhandeltund Risikokapital bereitgestellt. Die Rechnung der Europäer war logisch: Je mehr potenzieller Impfstoff von unterschiedlichen Pharmafirmen reserviert wird, desto eher die Chance, dass ein, zwei, vielleicht drei Firmen irgendwann auch einen effektiven Impfstoff produzieren können.

So war es dann auch, ausgerechnet einem deutschen Pharmazwerg wie Biontech gelang noch vor Weihnachten der Durchbruch. Dessen Impfstoff, dann in Kooperation mit dem Riesen Pfizer vermarktet, ist bis jetzt mit 95 Prozent der effektivste. Wenig später folgten die Amerikaner mit Moderna, 140 Millionen Dosen wurden davon für die EU bestellt.

Und nun Astra Zeneca, mit dem Impfstoff gibt es abervonAnfang anProbleme: Deutlich weniger wirksam, obwohl noch immer viel, viel besser, als keinen zu haben; Probleme mit der Wirksamkeit bei den älteren Patienten, das ist zur Stunde unklar. Und nun auch noch ein Brand in einem der wichtigsten Zulieferwerke. headtopics.com

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Kritik, wonach Israel, USA, UK oder Bahrein bessere Konditionen ausgehandelt haben, ist zwar legitim, aber nicht unbedingt fair: Es stimmt, dass diese Staaten offenbar Verträge haben, wonach sie den Europäern vorgereiht werden. Aber uns muss auch klar sein, dass alle anderen 190 Staaten der Welt nach uns kommen. Oder wie eine Freundin aus Paraguay erzählt: Dort werden sie auch alle geimpft, aber nicht vor 2022.   

So müssen wir vorerst im Lockdown weiter still verharren und hoffen, dass sich andere Lösungen finden.© Bild: KurierWir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

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Leider auf das falsche Pferd gesetzt. 😂😂😂👏💩💸💸💸💸💸💸 ...also waren wieder mal leerree versprechungen - wie kann so ein Minsister seine wähler belögen - bin fro diesen NICHT gewählt zu haben - Seit wann hat Rudi einen Plan? Die Impfung wird zudem erneuert, um gegen Mutationen zu schützen. Anschober hatte aber eh noch nie einen Plan, darum ist es wurscht.

sebastiankurz ist gescheitert, niemand hat Österreich gezwungen hauptsächlich auf Astrazeneca zu setzen, eigentlich müsste er zurücktreten aber so viel Anstand hat er nicht. Dieser Ausfall wird mehrere Tote fordern da nicht alle älteren Menschen bis März geimpft werden können. Es reicht! Lügen, Impfung, Pandemie!