Anschlag in Wien: 14 Verdächtige in U-Haft, mehrere Terrorverdächtige dabei

Anschlag in Wien: Offenbar Terrorverdächtige unter Festgenommenen

05.11.2020 12:47:00

Anschlag in Wien: Offenbar Terrorverdächtige unter Festgenommenen

Laut Ersuchen um Festnahmeanordnung klickten für 'Syrien-Begleiter' des Attentäters Handschellen.

Aus dem Ersuchen um Festnahme und Hausdurchsuchung geht auch hervor, dass der Attentäter"seit Jahren als Angehöriger der radikal-islamistischen Szene bekannt" sei. Man habe in den Festgenommenen zwölf teilweise enge Kontaktpersonen des Täters feststellen können:"Alle diese Personen sind ha. (gemeint ist wohl"hausintern", Anm.) aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur radikal-islamistischen Szene bekannt und verkehren auch wiederkehrend an Orten (i. d . R. Moscheen), die ebenfalls der salafistischen Szene zuzuordnen sind."

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Reise in die SlowakeiAuch wird in dem Antrag darauf verwiesen, dass bezüglich des getöteten Attentäters vertrauliche Informationen bestünden,"dass er gemeinsam mit einer weiteren männlichen Person Mitte Juli 2020 in die Slowakei gereist sein soll, um sich dort Munition für ein AK47-Sturmgewehr zu besorgen". Das dabei benutzte Fahrzeug sei auf die Mutter eines der ebenfalls im Antrag auf Festnahme genannten Männer zugelassen gewesen. Der betroffene 21-Jährige sei zwar offenbar nicht der Beifahrer des Attentäters gewesen, es bestehe aber Grund zur Annahme, dass dieser den Beifahrer kennen würde.

Es könne zusammenfassend nicht ausgeschlossen werden,"dass sich unter den genannten Personen Mittäter befinden bzw. genannte Personen zumindest in die Anschlagspläne involviert waren", ist dem behördlichen Schriftverkehr zu entnehmen. headtopics.com

Bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) legt man indesWert auf die Feststellung, dass der Treffpunkt, an dem sich der Wiener Attentäter laut Ermittlungsergebnissen radikalisiert haben soll, keine bei der IGGÖ registrierte Einrichtung se. Daher sei in diesem Zusammenhang, auf die Verwendung des Begriffes „Moschee“ zu verzichten.

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