Abseits - Und jetzt bitte Deutschland

27.10.2021 17:30:00

Gut, Auslosungen von Fußball-Großereignissen sind keine Wunschkonzerte, und leichte Gegner gibt es eh nicht. Alles schon gehört, alles plausibel und...

Sportkommentar: Österreichs Fußballerinnen bleiben Underdog - aber Underdogs, die beißen können und auch willens sind, das zu tun. Und das ist ein gutes Zeichen.

Gut, Auslosungen von Fußball-Großereignissen sind keine Wunschkonzerte, und leichte Gegner gibt es eh nicht. Alles schon gehört, alles plausibel und...

Gut, Auslosungen von Fußball-Großereignissen sind keine Wunschkonzerte, und leichte Gegner gibt es eh nicht.haben die Online-Netzwerke Facebook und Youtube dessen Nutzerkonten eingeschränkt.Foto: Proschofsky / STANDARD Liebe Leserin, lieber Leser, Willkommen bei DER STANDARD Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen.podcast@diepresse.

Alles schon gehört, alles plausibel und nachvollziehbar. Dass Irene Fuhrmann, Teamchefin von Österreichs Frauenfußball-Nationalteam, sich aber ausgerechnet über Deutschland als Gegner für die EM 2022, die am Donnerstag (ab 18 Uhr) in Manchester ausgelost wird, freuen würde, ist dann doch etwas überraschend. In dem fraglichen Video hatte der Präsident von negativen Auswirkungen der Corona-Impfstoffe für HIV-Infizierte gesprochen.\nSchließlich gelten die Deutschen als Angstgegner der österreichischen Fußballer, sieht man einmal über das - wie immer wieder gerne verschwiegen wird - vom Ergebnis aus rot-weiß-roter Sicht her völlig irrelevante Cordoba 1978 hinweg. Z. Doch Angst hat man nicht, Angst macht man sich, scheint für die Fußballerinnen zu gelten. Im Rahmen seiner wöchentlichen hatte der rechtsextreme Staatschef "offizielle Berichte" der britischen Regierung zitiert, wonach vollständig Geimpfte schneller ein Immunschwächesyndrom entwickeln würden. Denn die Österreicherinnen machen sich lieber keine.audio-funnel.

Sie mussten zwar zuletzt beim 2:2 gegen Nordirland in der WM-Qualifikation einen Rückschlag hinnehmen, doch alleine, dass das als Rückschlag angesprochen und analysiert wurde, spricht für die Fuhrmann-Equipe. Mehr zum Thema. Sie haben ein PUR-Abo?.\nÖsterreichs Frauenteam ist über jene Phase erwachsen, in der man Remis (geschweige denn Niederlagen) schönreden muss, man will mehr. Auch bei der EM gegen die Nordirinnen und die Engländerinnen - mit denen man es im Zuge der WM-Qualifikation 2023 erstmals am 27. November zu tun bekommt - zu spielen, würde die Sache zwar 'in der Vorbereitung leichter' machen, wie Fuhrmann bekennt, wäre aber nicht sonderlich attraktiv. Dass Österreichs Fußballerinnen lieber attraktive Gegner hätten (wiewohl freilich England hier außer Zweifel stünde), ehrt sie - und ist als Zeichen des Aufschwungs zu werten. Überall.

\nMan sei zwar als Team aus Topf drei immer ein bisschen Underdog, sagt Fuhrmann. Aber man ist ein Underdog, der beißen kann - und es auch will.\n .

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Gut, Auslosungen von Fußball-Großereignissen sind keine Wunschkonzerte, und leichte Gegner gibt es eh nicht.haben die Online-Netzwerke Facebook und Youtube dessen Nutzerkonten eingeschränkt.Foto: Proschofsky / STANDARD Liebe Leserin, lieber Leser, Willkommen bei DER STANDARD Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen.podcast@diepresse.

Alles schon gehört, alles plausibel und nachvollziehbar. Dass Irene Fuhrmann, Teamchefin von Österreichs Frauenfußball-Nationalteam, sich aber ausgerechnet über Deutschland als Gegner für die EM 2022, die am Donnerstag (ab 18 Uhr) in Manchester ausgelost wird, freuen würde, ist dann doch etwas überraschend. In dem fraglichen Video hatte der Präsident von negativen Auswirkungen der Corona-Impfstoffe für HIV-Infizierte gesprochen.\nSchließlich gelten die Deutschen als Angstgegner der österreichischen Fußballer, sieht man einmal über das - wie immer wieder gerne verschwiegen wird - vom Ergebnis aus rot-weiß-roter Sicht her völlig irrelevante Cordoba 1978 hinweg. Z. Doch Angst hat man nicht, Angst macht man sich, scheint für die Fußballerinnen zu gelten. Im Rahmen seiner wöchentlichen hatte der rechtsextreme Staatschef "offizielle Berichte" der britischen Regierung zitiert, wonach vollständig Geimpfte schneller ein Immunschwächesyndrom entwickeln würden. Denn die Österreicherinnen machen sich lieber keine.audio-funnel.

Sie mussten zwar zuletzt beim 2:2 gegen Nordirland in der WM-Qualifikation einen Rückschlag hinnehmen, doch alleine, dass das als Rückschlag angesprochen und analysiert wurde, spricht für die Fuhrmann-Equipe. Mehr zum Thema. Sie haben ein PUR-Abo?.\nÖsterreichs Frauenteam ist über jene Phase erwachsen, in der man Remis (geschweige denn Niederlagen) schönreden muss, man will mehr. Auch bei der EM gegen die Nordirinnen und die Engländerinnen - mit denen man es im Zuge der WM-Qualifikation 2023 erstmals am 27. November zu tun bekommt - zu spielen, würde die Sache zwar 'in der Vorbereitung leichter' machen, wie Fuhrmann bekennt, wäre aber nicht sonderlich attraktiv. Dass Österreichs Fußballerinnen lieber attraktive Gegner hätten (wiewohl freilich England hier außer Zweifel stünde), ehrt sie - und ist als Zeichen des Aufschwungs zu werten. Überall.

\nMan sei zwar als Team aus Topf drei immer ein bisschen Underdog, sagt Fuhrmann. Aber man ist ein Underdog, der beißen kann - und es auch will.\n .