Abgestürzt: Doskozils Eurofighter-Anzeige stand von Beginn an auf...

Nicht „lieferwillig und lieferfähig' lautete der Kern der gescheiterten Betrugsanzeige gegen Airbus/Eurofighter. Nicht nur, dass sich das nicht beweisen lässt, widersprechen öffentlich...

12.11.2020 18:10:00

Nicht lieferwillig und lieferfähig' lautete der Kern der gescheiterten Betrugsanzeige gegen Airbus/Eurofighter. Nicht nur, dass sich das nicht beweisen lässt, widersprechen öffentlich zugängliche Indizien dem eindeutig.

Nicht „lieferwillig und lieferfähig' lautete der Kern der gescheiterten Betrugsanzeige gegen Airbus/Eurofighter. Nicht nur, dass sich das nicht beweisen lässt, widersprechen öffentlich...

Aber beginnen wir von vorne.Am 10. Oktober 2001 führt das Verteidigungsministerium (BMLV) eine verbindliche Angebotseinholung zur Nachbeschaffung von Kampfflugzeugen als Ablöse der angejahrten Saab Draken durch. Das Ergebnis ist ernüchternd: Kein Anbieter kann oder will die Muss-Forderungen erfüllen. Sämtliche Angebote waren daher nicht gültig.

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Am 26. März 2002 schärft man nochmal nach und holt unter geänderten Muss-Forderungen neuerlich Angebote ein.Am 2. Juli 2002 fällt die Entscheidung in der Abfangjäger-Nachfolge zugunsten des Eurofighter Typhoon. Der Rechnungshof stellt fest: „zu Recht". Das nötige Gesamtpaket für 24 Maschinen kostet bei neunjähriger Finanzierung 2,4 Milliarden Euro.

Ein Hochwasser und einen spalterischen FPÖ-Sonderparteitag in Knittelfeld später steht Österreich vor Neuwahlen. Niemand erstellt und unterschreibt einen Flugzeug-Kaufvertrag.Erst im Februar 2003 beginnen die Verhandlungen mit dem Bestbieter Eurofighter. headtopics.com

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