4-Tage-Woche und 1.000 Euro extra, aber kein Personal

Ein Kärntner KFZ-Betrieb findet trotz 4-Tage-Woche und 3.000 Euro Gehalt keine Mitarbeiter.

Lohn, Jobs

29.01.2022 10:27:00

Ein Kärntner KFZ-Betrieb findet trotz 4-Tage-Woche und 3.000 Euro Gehalt keine Mitarbeiter.

Ein Kärntner KFZ-Betrieb findet trotz 4-Tage-Woche und 3.000 Euro Gehalt keine Mitarbeiter. 

im Handwerksbereich verstärkt."Mir scheint, viele Arbeitnehmer erkannten durch die Kurzarbeit, dass es auch ohne Arbeit und mit viel mehr Freizeit geht. Ich suche aktiv seit zwei Jahren Mitarbeiter, immer mit Unterbrechungen, denn viele halten auch nicht lange durch. Wie mir geht es auch anderen Werkstätten. Wir bekommen viel zu wenig junge Leute und es bleiben vor allem auch bei den Lehrlingen die Bewerbungen aus. Ich weiß nicht, wie man das ändern kann", so der KFZ-Chef gegenüber der"Kleinen Zeitung".

Weiterlesen: heute.at »

Der Facharbeitermangel ist schon lange ein Thema in der Industrie. Die meisten Jugendlichen wollen maturieren und sich nicht die Hände schmutzig machen. Als Facharbeiter verdient man mehr, als der durchschnittliche Maturant. ... und wo ist der Haken an der Sache? Kranke Welt 😎

Vier-Tage-Woche eingeführt: Installateur zieht erste Bilanz: „Ich bereue die Umstellung nicht”Der Installationsbetrieb Kubica hat kürzlich auf 35 Wochenstunden bei voller Bezahlung reduziert. Das stößt auch auf Skepsis, merkt Geschäftsführer Alexander Kubica. Er zeigt sich nach kurzer Zeit aber zufrieden – und hat neue Mitarbeiter gefunden.

Zitate der Woche: 'Sehr viel Kür war nicht dabei'Von GECKO, Affen und anderen Tiervergleichen. Die Politik-Zitate der Woche. 👉

Coronatests - Was bringt der Weltmeistertitel?Österreich testet mehr als andere Länder. Wie kam es dazu, was brachte es und was bedeuten die Eigenschaften von Omikron für die heimische Teststrategie? Von simonrosner

Vier-Tage-Woche eingeführt: Installateur zieht erste Bilanz: „Ich bereue die Umstellung nicht”Der Installationsbetrieb Kubica hat kürzlich auf 35 Wochenstunden bei voller Bezahlung reduziert. Das stößt auch auf Skepsis, merkt Geschäftsführer Alexander Kubica. Er zeigt sich nach kurzer Zeit aber zufrieden – und hat neue Mitarbeiter gefunden.

'Pokémon-Legenden: Arceus': Fast das 'Pokémon', das wir uns immer gewünscht habenEine Open World mit flanierenden Monstern, erfrischende und notwendige Änderungen am Kampfsystem, aber eklatante Grafikprobleme

ÖSV-Mixed-Skisprungteam in Willingen auf Platz dreiQuartett weiter hinter Slowenien und Norwegen, aber knapp vor Deutschland – Kramer überragend

Fachkräftemangel im Handwerksbereich verstärkt."Mir scheint, viele Arbeitnehmer erkannten durch die Kurzarbeit, dass es auch ohne Arbeit und mit viel mehr Freizeit geht. Ich suche aktiv seit zwei Jahren Mitarbeiter, immer mit Unterbrechungen, denn viele halten auch nicht lange durch. Wie mir geht es auch anderen Werkstätten. Wir bekommen viel zu wenig junge Leute und es bleiben vor allem auch bei den Lehrlingen die Bewerbungen aus. Ich weiß nicht, wie man das ändern kann", so der KFZ-Chef gegenüber der"Kleinen Zeitung". "Ich biete eine Vier-Tage-Woche, sprich 30 Stunden bei gleichem Lohn und zahle 1000 Euro über Kollektivvertrag, aber nichtsdestotrotz bleiben Bewerbungen aus. Ich stelle mir daher die Frage, wie man Arbeitskräfte noch motivieren kann, sich einzubringen." Auch in Wien ist die Situation ähnlich. Gegenüber "Heute" Wirtschaftskammer Wien :"In Wien sind 60 Prozent aller Betriebe selbst sehr stark oder eher stark vom Fachkräftemangel betroffen. Das sind etwas weniger als im Österreich-Durchschnitt, trotzdem ist der Fachkräftemangel auch hier immer noch auf hohem Niveau. 49 % der Wiener Unternehmen – und damit fast jeder zweite Betrieb - glauben, dass der Fachkräftemangel künftig sehr stark zunehmen wird; jeder fünfte meint, dass dieser etwas zunehmen wird." Jetzt lesen: IT-Techniker sucht seit sechs Jahren Job Social Media soll für Bewerbungen sorgen Durch die Corona-Krise hat sich bei vielen Menschen die Einstellung zur"Work-Life-Balance" geändert. Das spürt auch Wrussnig in seinem Betrieb."Wir haben im Betrieb darüber hinaus das Problem, dass die wenigen, die kommen, hier nur fertiglernen wollen, um zu größeren Firmen zu wechseln. Viele argumentieren auch, dass sie bei mir zu viel Stress haben und lieber zur Stadt oder zur Infineon gehen, weil sie es dort ruhiger haben." Jetzt lesen: Bäcker zahlt 5.500-Gehalt, aber niemand will den Job Um mehr junge Leute für den Job zu begeistern, hat sich der KFZ-Chef nun ein neues Projekt einfallen lassen."In meinem neuesten Projekt möchte ich mithilfe von Social Media ein Modell aufbauen, in dem ich einen Lehrling einstelle, der auch Blogger ist und zeigt, wie interessant und spannend die Lehre eigentlich sein kann. Gerade in Bezug auf die Elektromobilität stehen wir vor einem großen Umbruch. Der Job besteht nicht mehr daraus, morgens bis abends an Teilen zu schweißen, man arbeitet auch viel mit dem Computer", erklärt er gegenüber der"Kleinen".