100.000 Euro Strafe für LG nach schlechtem Kundensupport

100.000 Euro Strafe für LG nach schlechtem Kundensupport

10.9.2019

100.000 Euro Strafe für LG nach schlechtem Kundensupport

Zwei Kunden wandten sich in Australien wegen Einbrenneffekten in ihren OLED-Fernsehgeräten an den LG-Kundensupport. Und wurden abgewiesen. Zu Unrecht, wie nun der australische Gerichtshof urteilte.

In Australien wurde das Unternehmen zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro verurteilt.

"Bildeinbrennen kann auftreten, wenn Bilder wiederholt oder für längere Zeit an derselben Stelle angezeigt werden. Dies ist keine Störung des Fernsehgeräts. Vermeiden Sie die Anzeige von Bildern, die zu Bildeinbrennen führen", heißt es in den Garantiebedingungen von LGs OLED-Geräten. Bemerkbar machen sich diese, wenn ein statisches Bildelement wie ein Sender-Logo oder bei Spielen, wenn der Gesundheitsbalken stundenlang angezeigt wird. Dieses ist dann auch beim Umschalten noch immer zu erkennen. Vermeidet man die stundenlange statische Anzeige von Inhalten bleibt man davon verschont.

Aber je heller und länger OLED-Bildschirme strahlen, umso schneller verlieren sie ihre Leuchtkraft. Einbrenneffekte entstehen dadurch, dass diese Pixel schneller erloschen sind, als die daneben befindlichen. Es handelt sich um ein unausgewogenes Altern.

In einem ersten Statement gegenüber Zdnet erklärte LG, dass es nicht Ziel gewesen wäre, Verbraucherrechte zu missinterpretieren. Es sei auch vom Gericht festgestellt worden, dass es sich nicht um ein systematisches Vorgehen handelte.

Weiterlesen: Die Presse

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