1:2 gegen den WAC: Rapid verliert und kämpft noch um Platz zwei

Die Wiener vergaben die Chance, die Vizemeisterschaft zu fixieren.

09.05.2021 19:58:00

Die Wiener vergaben die Chance, die Vizemeisterschaft zu fixieren.

Die Wiener müssen einen Ausschluss und eine Last-Minute-Niederlage hinnehmen. Salzburg ist damit so gut wie sicher Meister.

Windige AngelegenheitDie Partie bei starkem Wind begann mit der Spezialdisziplin von Michael Liendl: Zwei Standardsituationen des WAC-Spielmachers, der seinen Vertrag verlängert hat, brachten nichts ein. Ebenso wenig die Offensivbemühungen der Rapidler, die im Vergleich zum 8:1-Triumph am Ostersonntag mit nur einer Änderung eingelaufen waren (Kelvin Arase statt Thorsten Schick). Doch die Kärntner verteidigten viel aggressiver und stabiler als noch beim Bestschießen zum Start der Meistergruppe.

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Daten von SofaScore.© Bild: SofaScoreDurch einen Volley von Christopher Wernitznig hatten die Gäste, die in der Fremde wesentlich erfolgreicher sind als im Lavanttal, die erste Chance (13.).Der Favorit wurde nur gefährlich, wenn mit Kombinationen die Mittelfeld-Raute des WAC ausgespielt werden konnte. Und das gelang in Hälfte eins nur zwei Mal. Als Marcel Ritzmaier freigespielt worden war, rutschte noch Michael Novak in den Schuss (17.). In Minute 34 endete die schönste Kombination bei Dejan Ljubicic. Der Schuss des Rapid-Kapitäns ging drüber.

Filip Stojkovic ist der Rapid-Kapitän ohne SchleifeIn Hälfte zwei wurde Manuel Kuttin endlich geprüft, und prompt war der WAC-Goalie geschlagen. Die Vorgeschichte zum 1:1 war kurios: Dejan Joveljic spielte einen Freistoß schnell ab, traf Mitspieler Matthäus Taferner und nahm danach den Ball wieder in die Hand. Diese Vorlage verwertete Marcel Ritzmaier mit Können: Der Freistoß aus knapp 30 Metern landete im Kreuzeck (57.). headtopics.com

© Bild: APA/HERBERT NEUBAUER / HERBERT NEUBAUERUmstrittener PfiffAls Rapid alles unter Kontrolle zu haben schien, verlor Ljubicic bei seinem 100. Ligaspiel den Ball. Mateo Barac wollte ausputzen, Christopher Wernitznig stellte seinen Fuß dazwischen. Schiedsrichter Jäger entschied auf Elfmeter. Eine zweifelhafte Entscheidung, die Michael Liendl zum 1:1 nutzte (68.).

Daraufhin verlor Barac die Nerven. Der Kroate stieg WAC-Joker Dario Vizinger ohne Not auf die Schulter – Rot nach 77 Minuten.© Bild: APA/HERBERT NEUBAUERDie Top-Chance auf den Heimsieg kam dennoch: Christoph Knasmüllner zog voll ab, der Lattenpendler des Jokers war aber nur der vorletzte Aufreger in einer hektischen zweiten Halbzeit (85.).

Denn Knasmüllner spielte noch einen verhängnisvollen Fehlpass. Vizinger fand Cheikhou Dieng. In Minute 91 traf der WAC-Joker zum glücklichen 2:1-Sieg. Weiterlesen: KURIER »

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