1:1 beim LASK: Torhüter Schlager verhilft Rapid zu einem Punkt

Das Bundesliga-Spitzenspiel endet mit einem Unentschieden.

21.04.2021 23:31:00

Das Bundesliga-Spitzenspiel endet mit einem Unentschieden.

Die Oberösterreicher vergaben die Chance auf einen Heimsieg, der LASK-Tormann patzte beim Treffer der Wiener zum Ausgleich.

Ansonsten neutralisierten sich die beiden Teams meist. Im gegen den LASK üblichen 3-4-2-1 sorgten die Rückkehrer Max Hofmann und Mateo Barac für mehr Stabilität in der Wiener Defensive. Zu halten gab es für Richard Strebinger einen Goiginger-Schuss. Der LASK-Angreifer hatte es aus spitzem Winkel versucht (25.).

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© Bild: APA/EXPA/REINHARD EISENBAUER / EXPA/REINHARD EISENBAUERDas war es vorerst mit den Offensivbemühungen der Hausherren. Max Ullmann zeigte vor seinem Paschinger Elternhaus als erster Rapidler, dass auch nach vorne etwas geht.In Minute 32 gab es die Topchance. Nach einem Barac-Pass war Thorsten Schick frei. Der Flügel legte zurück, Christoph Knasmüllner setzte mehr auf Kraft als Präzision und Goalie Alexander Schlager konnte halten (32.).

Hin und herNach der Pause ging es plötzlich hin und her. Ein Fountas-Schuss wurde gehalten. Auf der Gegenseite lenkte Strebinger einen Versuch von Max Eggestein noch an die Stange. Und nach einem Doppelpass mit Fountas hatte Christoph Knasmüllner das verwaiste Tor vor sich. Aber wieder war dem Techniker die Technik verloren gegangen, er schob den Ball vorbei (56.). Was beim 8:1 in Wolfsberg noch perfekt funktioniert hatte, gelang den Hütteldorfern seither nicht mehr: Sowohl gegen Salzburg (0:3) als auch Sturm (0:0) gab es keine Treffer. headtopics.com

© Bild: APA/EXPA/REINHARD EISENBAUERDas sollte sich in Minute 63 für die Grünen rächen. Über Gernot Trauner und Peter Michorl kam der Ball zu Thomas Goiginger. Nach einem Haken gegen Dejan Ljubicic saß auch der Abschluss – 1:0.

Beinahe wäre Goiginger der Doppelpack gelungen (64.). Es sollte ausgerechnet der Teamgoalie sein, der die Gäste ins nun unterhaltsamere Spiel zurückholte: Einen harmlosen Kara-Kopfball hatte Schlager ausgelassen, aus nur einem Meter war dann Christoph Knasmüllner erfolgreich – 1:1 (71.).

Mit Kampf zum PunktAuch im Finish verzichtete Rapid-Trainer Didi Kühbauer auf Edeljoker Yusuf Demir, Kampf stand im Vordergrund. Rapid hatte in drei der vergangenen fünf Spiele gegen den LASK in der Nachspielzeit getroffen. Diesmal nicht. Es blieb beim 1:1.

Bereits am Sonntag geht das Rennen um den so wichtigen zweiten Platz (Teilnahme an der Champions-League-Quali) weiter. Rapid empfängt das Überraschungsteam WSG Tirol, der LASK muss zu Sturm. Weiterlesen: KURIER »

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